Kopftuch am Arbeitsplatz – EuGH zum Thema Kündigung wegen Kopftuch



Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Kopftuch am Arbeitsplatz - EuGH zum Thema Kündigung wegen Kopftuch

Die beiden Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu den Kündigungen zweier Arbeitnehmerinnen, die ihr Kopftuch am Arbeitsplatz nicht ablegen wollten, ist zuletzt ausführlich Thema in den Medien gewesen (Aktenzeichen C-157/15 und C-188/15). Worum genau ging es in den Urteilen und was wurde entschieden?

Einordnung der Kopftuch-Urteile

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die beiden Entscheidungen des EuGH das Tragen eines Kopftuchs am Arbeitsplatz in privaten Unternehmen, nicht also im öffentlichen Dienst betreffen. In beiden Fällen ging es um muslimische Arbeitnehmerinnen, die sich weigerten ihr Kopftuch am Arbeitsplatz abzulegen, und infolge dessen gekündigt wurden. Beide wehrten sich gegen die Kündigung und im Rahmen der Prüfung, ob diese wirksam waren, ging es nun um die Frage, ob das Kopftuchverbot gerechtfertigt war.

Verbot religiöser Symbole möglich

Der wichtigste Punkt, der sich den Urteilen des EuGH entnehmen lässt, ist, dass Arbeitgeber grundsätzlich religiöse Zeichen (nicht nur das Tragen von Kopftüchern, aber eben auch) am Arbeitsplatz verbieten können. Dazu bedarf es aber zunächst eines rechtmäßigen Ziels, das der Arbeitgeber mit einem solchen Verbot verfolgen muss. Dazu kann etwa zählen, dass er einen neutralen, religionsfreien Außenauftritt seines Unternehmens gewährleisten möchte. Kein solches berechtigte Interesse dürfte im Hinblick auf MitarbeiterInnen vorliegen, die allein im Innendienst tätig sind und überhaupt keinen Kontakt zu Kunden, Besuchern etc. haben. Liegt ein berechtigtes Ziel dagegen vor, muss der Arbeitgeber in einem weiteren Schritt prüfen, ob mildere Mittel als ein Verbot in Betracht kommen. So lassen sich manche religiöse Zeichen (z. B. Kette mit Kreuz) auch verdeckt tragen und müssen und dürfen deshalb nicht gleich komplett verboten werden. Schließlich muss der Arbeitgeber dann auch noch sämtliche Religionen gleich behandeln. Er darf also nicht bestimmte religiöse Symbole oder Kleidungsstücke zulassen und andere dagegen nicht. In einem der beiden Urteile waren diese Voraussetzungen erfüllt, das Kopftuch-Verbot damit rechtmäßig und die Kündigung wirksam.

Bloßer Kundenwunsch nicht ausreichend

In dem anderen Fall dagegen hatte der Arbeitgeber mit dem Verbot des Kopftuchs lediglich einem Kundenwunsch entsprechen wollen. Hier gab der EuGH im Prinzip der Klägerin Recht, unter anderem weil nicht ersichtlich war, ob das Tragen des Tuchs gegen unternehmensinterne Regelungen verstoße.

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Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

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Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

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24.3.2017

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Quelle: pr-gateway.de

Scheinselbstständigkeit: Krankenpfleger und Krankenschwestern im Krankenhaus als Selbstständige?



Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Scheinselbstständigkeit: Krankenpfleger und Krankenschwestern im Krankenhaus als Selbstständige?

Das Thema Scheinselbstständigkeit wird immer relevanter und bildet aktuell einen Schwerpunkt meiner anwaltlichen Tätigkeit im Arbeitsrecht. Das hängt damit zusammen, dass die Deutsche Rentenversicherung in dieser Hinsicht vermehrt Prüfungen vornimmt mit dem klaren Ziel, Beiträge in die Rentenkasse zu bekommen. Einen Prüfungsschwerpunkt bilden dabei die medizinischen Berufe in Krankenhäusern. Können Krankenpfleger, Krankenschwestern und vergleichbares Personal im Krankenhaus als Selbstständige beschäftigt werden oder sind sie tatsächlich als Arbeitnehmer einzuordnen?

Prüfung von Scheinselbstständigkeit allgemein

Bei der Prüfung der Frage, ob ein Mitarbeiter als Scheinselbstständiger beschäftigt wird, ist zunächst auf den Vertrag zu schauen. Wenn der Vertrag bereits als Arbeitsvertrag betitelt ist, gibt es wenig Raum für Diskussionen. So darf man den Vertrag mit einem freien Mitarbeiter natürlich nicht betiteln.

Rechte und Pflichten aus dem Vertrag

In einem weiteren Schritt werden dann die einzelnen Regelungen untersucht. Oftmals finden sich hier in Verträgen mit vermeintlich freien Mitarbeitern Rechte und Pflichten, die typischerweise Arbeitnehmern und Arbeitgebern zustehen bzw. obliegen. Dazu zählen etwa Regelungen zur Abwesenheit und Anwesenheit oder Weisungsrechte. Welche Bezeichnung in der Überschrift gewählt wurde, ist dann in der Regel nicht mehr entscheidend. Meist wird es sich dann bereits um einen Arbeitsvertrag handeln.

Maßgeblich ist letztlich Vertragsdurchführung

Selbst wenn der Vertrag selbst keine Hinweise auf ein Arbeitsverhältnis enthält – letztendlich kommt es auf die tatsächliche Durchführung des Vertrages an. Dazu das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen: Ob eine “Beschäftigung” vorliegt, ergibt sich aus dem Vertragsverhältnis der Beteiligten, so wie es im Rahmen des Zulässigen tatsächlich vollzogen worden ist (Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 04. Dezember 2013 – L 8 R 296/10 -, juris).

Arbeitnehmereigenschaft bei Krankenpflegern und vergleichbarem Krankenhaus Personal oftmals problematisch

Eine Beschäftigung von Krankenschwestern oder Krankenpflegern als Selbstständige dürfte häufig problematisch sein. Dem wird häufig der Umstand entgegenstehen, dass diese regelmäßig bereits aufgrund einer Vielzahl von zu beachtenden öffentlichen Vorschriften (z. B. Hygienevorschriften) sowie organisatorischen Plänen eng in die Kontrolle und den Betrieb des Krankenhauses eingegliedert werden. Speziell wenn sich vermeintlich freie Mitarbeiter in einem Dienstplan (oder ähnlich bezeichneten Plan) finden, ist das ein eindeutiger Hinweis darauf, dass sie tatsächlich als Arbeitnehmer einzustufen sind. So hat auch das Landessozialgericht Hessen im Falle einer Krankenschwester im Operationsdienst, die als freier Mitarbeiterin beschäftigt wurde, deren Eigenschaft als Arbeitnehmerin angenommen (LSG Hessen, Urteil vom 26. März 2015 – L 8 KR 84/13 -, juris). Neben der Eingliederung in die Einsatzplanung des Klinikbetriebes musste die Betroffene auch von der Klinik gestellte Arbeitskleidung tragen und Vorgaben des operierenden Arztes befolgen. Dies sind letztlich Umstände, die zu einer klaren Arbeitnehmereigenschaft führen.

Fachanwalt Bredereck hilft

Wir vertreten Arbeitgeber, Auftraggeber, Selbstständige und Arbeitnehmer (Scheinselbstständige) deutschlandweit in allen Fragen rund um die Scheinselbstständigkeit. Arbeitgeber beraten wir insbesondere im Zusammenhang mit drohenden oder durchgeführten Prüfungen und bei Klagen des freien Mitarbeiters. Freie Mitarbeiter, die eigentlich Arbeitnehmer sind, vertreten wir bei Statusfeststellungsklagen gegen den Arbeitgeber/Auftraggeber. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich ob und wie wir Sie unterstützen können.

Weiterbildung zum Thema Scheinselbstständigkeit

Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Ratgebers “Arbeitsrecht” der Stiftung Warentest. Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck hält deutschlandweit Vorträge zum Thema Scheinselbstständigkeit, rechtssichere Abgrenzung der verschiedenen Vertragstypen, Vermeidung von Haftungsfallen und zu den möglichen Auswirkungen derzeit geplanter gesetzlicher Neuregelungen.

Die nächsten Termine für Vorträge für die Haufe Akademie:

19.06.2017: Stuttgart

15.09.2017: Köln

Nähere Infos sowie die Anmeldung finden Sie unter: https://www.haufe-akademie.de/w1/27.92

Stiftung Warentest: Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Ratgebers “Arbeitsrecht” der Stiftung Warentest.

21.3.2017

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Nachschieben von Kündigungsgründen bei fristloser Kündigung möglich?



Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Nachschieben von Kündigungsgründen bei fristloser Kündigung möglich?

Kündigung muss nicht begründet werden

Zunächst einmal müssen Arbeitgeber eine Kündigung in der Regel nicht begründen. Arbeitnehmer wundern sich in der Praxis zwar immer wieder, dass sich in ihrem Kündigungsschreiben überhaupt keine Begründung findet. Der Arbeitgeber ist allerdings grundsätzlich nicht dazu verpflichtet seine Kündigung zu begründen. Ausnahmen können sich ergeben, wenn der Arbeitsvertrag oder ein einschlägiger Tarifvertrag dies vorsieht. Daraus ergibt sich, dass es für Arbeitgeber regelmäßig sinnvoll ist, auf eine Begründung zu verzichten und dann ggf. erst später im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses die maßgeblichen Kündigungsgründe darzulegen und zu beweisen.

Nachschieben von weiteren Kündigungsgründen

Was aber, wenn nun der Arbeitgeber trotzdem Gründe im Kündigungsschreiben angegeben hat und sich später aber auf andere Kündigungsgründe stützen will? In diesem Fall ist es möglich, weitere Kündigungsgründe nachzuschieben. Dies hat das Landgericht Mainz in einem aktuellen Urteil entschieden, in dem es zwar nicht um die Kündigung eines Arbeitnehmers ging, das sich aber auf eine solche übertagen lassen dürfte (LG Mainz, Urteil vom 12. August 2016 – 2 O 329/13 -, juris).

Kündigungsgründe können im Prozess nachgeschoben werden

Zur Begründung führt das Gericht aus, dass es dem Arbeitgeber nicht zum Nachteil gereichen solle, wenn er, obwohl er dazu nicht verpflichtet war, Kündigungsgründe teilweise bereits im Kündigungsschreiben angegeben hat. Voraussetzung dafür sei aber, dass die nachgeschobenen Gründe bereits bei Ausspruch der Kündigung vorlagen. Das Landgericht Mainz: “Werden Gründe angegeben, können grundsätzlich weitere Gründe auch noch im Rechtsstreit nachgeschoben werden, soweit sie bei Ausspruch der Kündigung objektiv vorlagen und dem kündigenden Gesellschaftsorgan nicht länger als zwei Wochen zuvor bekannt geworden waren. Für die Beurteilung der Wirksamkeit der Kündigung kommt es allein auf die objektive Rechtslage zum Zeitpunkt ihres Zugangs an und der Arbeitgeber ist nicht nach § 626 Abs. 1 BGB zur (abschließenden) Angabe der Kündigungsgründe verpflichtet” (LG Mainz, Urteil vom 12. August 2016 – 2 O 329/13 -, juris).

Fachanwaltstipp für Arbeitgeber

Arbeitgebern ist grundsätzlich zu empfehlen, die Kündigung erst gar nicht zu begründen. Dann stellt sich das Thema des Nachschiebens von Gründen nicht. Weiter sollte unbedingt auf die Frist von zwei Wochen ab Kenntnis der kündigungsbegründenden Tatsachen für den Ausspruch der fristlosen Kündigung geachtet werden. Wird diese Frist nicht gewahrt, kann nur noch ordentlich gekündigt werden, also unter Wahrung der entsprechenden Frist. Eine solche ordentliche Kündigung kann aber wiederum mitunter im Arbeitsvertrag oder einem Tarifvertrag ausgeschlossen sein. Das führt in der Praxis dann manchmal dazu, dass das Kündigungsrecht allein aufgrund des Fristablaufs nicht mehr ausgeübt werden kann. Eine gleichwohl ausgesprochene Kündigung ist dann unwirksam und kann vom Arbeitnehmer allein deshalb erfolgreich angegriffen werden.

Was wir für Sie tun können

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Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber

Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweisen. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MwSt. Das alles hier: www.arbeitgeberanwalt-kuendigung.de

Weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

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24.3.2017

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Ist Schlechtleistung ein tauglicher Kündigungsgrund für Arbeitgeber?



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In der Praxis wird ein häufiger Beweggrund für den Arbeitgeber, über eine Kündigung nachzudenken, darin liegen, dass er mit der Leistung des Arbeitnehmers unzufrieden ist. Oftmals greift man dann aber doch, wenn möglich, zu einem anderen Kündigungsgrund, beispielweise einer betriebsbedingten Kündigung. Eine Kündigung wegen Schlechtleistung gestaltet sich nämlich überaus schwierig.

Darlegung einer Schlechtleistung oft schwierig

Das beginnt schon mit dem Problem, was eigentlich als Schlechtleistung durchgehen soll. Dafür müsste der Arbeitgeber zunächst einmal darlegen können, was eine durchschnittliche Arbeitsleistung wäre, um dann zeigen zu können, dass der Arbeitnehmer dahinter zurückbleibt. Das mag noch möglich sein, wenn es sich um Tätigkeiten am Fließband handelt, bei denen genau beziffert werden kann, welches Pensum durchschnittlich erreicht wird. Handelt es sich dagegen um intellektuelle Leistungen, wird eine Bestimmung kaum noch gelingen. Wie soll etwa eine durchschnittliche Unterrichtsstunde eines Lehrers aussehen? Oder wie gut ist ein durchschnittlicher anwaltlicher Schriftsatz? Das wird sich nicht messen lassen, weshalb der Arbeitgeber spätestens bei dem Versuch der Darlegung im Kündigungsschutzprozess an dieser Stelle oftmals schon scheitert.

Arbeitnehmer schuldet keinen bestimmten Erfolg

Doch selbst wenn diese Darlegung noch gelingen sollte, kann der Arbeitnehmer sie wiederum leicht entkräften. Dazu muss er allein darlegen, dass es ihm unter Einsatz seiner gesamten Anstrengung schlicht nicht möglich war, eine durchschnittliche Leistung zu erbringen. Er schuldet nämlich keinen bestimmten Erfolg (bzw. Menge oder Güte), sondern erfüllt seine Pflicht aus dem Arbeitsvertrag schon dann, wenn er unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit arbeitet. Wenn er dies darlegt, ist auch deshalb die Kündigung unwirksam.

Fazit

Kündigungen wegen Schlechtleistung sind somit in der Praxis in der Regel unwirksam. Die Hürden für Arbeitgeber sind sehr hoch. Somit lohnt es sich für Arbeitnehmer hier besonders, die Kündigung im Wege der Kündigungsschutzklage anzugreifen. Diese muss innerhalb von drei Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht erhoben werden. Andernfalls wird die Kündigung wirksam und der Arbeitnehmer vergibt seine Chance auf eine Abfindung.

Warum müssen Sie bei Erhalt einer Kündigung schnell sein?

Die meisten Arbeitnehmer kennen die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Viele wissen allerdings nicht, dass eine Kündigung unter Umständen auch zurückgewiesen werden kann. Dies kann nur unverzüglich (innerhalb weniger Tage nach Erhalt) geschehen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

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22.3.2017

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Squeeze-out für GfK SE eingeleitet

London & Nürnberg (ots) – Acceleratio Capital N.V., eine Holdinggesellschaft im Besitz von Fonds, die durch Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (gemeinsam mit verbundenen Unternehmen, “KKR”) beraten werden, hat heute den Ausschluss der Minderheitsaktionäre gegen Gewährung einer Barabfindung (Squeeze-out) eingeleitet, um sämtliche Anteile an der GfK SE zu erwerben.

Wie bereits mitgeteilt wurde, hielten Acceleratio Capital N.V. und GfK Verein nach Vollzug des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots mehr als 75 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der GfK SE. Darüber hinaus hat Acceleratio Capital N.V. gemeinsam mit verbundenen Unternehmen außerbörslich rund 20,9 Prozent der Aktien von GfK SE erworben. Nunmehr hält die Acceleratio Capital N.V. 35.285.787 GfK-Aktien, was einem Anteil am Grundkapital und der Stimmrechte von 96,7 Prozent entspricht.

Mit mehr als 95 Prozent ermöglicht diese Beteiligungsquote einen Squeeze-out der Minderheitsaktionäre und den damit verbundenen Rückzug der GfK SE von der Börse. Die Absicht, einen Squeeze-out einzuleiten, wurde der GfK SE bereits am 22. März 2017 von der Acceleratio Capital N.V. und dem GfK Verein mitgeteilt. Nunmehr wurde der GfK SE heute das formale Verlangen der Acceleratio Capital N.V. nach § 327a Abs. 1 Satz 1 Aktiengesetz übermittelt, die Hauptversammlung der GfK SE möge die Übertragung aller Aktien der Minderheitsaktionäre auf Acceleratio Capital N.V. beschließen. Die Höhe der Barabfindung wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Das genaue Datum der Hauptversammlung wird von GfK SE zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Über KKR

KKR ist ein weltweit führender Investor, der in diverse Anlageklassen investiert, darunter Private Equity, Energie, Infrastruktur, Immobilien, Kreditprodukte und Hedgefonds. Im Mittelpunkt steht die Erwirtschaftung attraktiver Anlageerträge über einen geduldigen und disziplinierten Investmentansatz, die Beschäftigung hochqualifizierter Experten und die Schaffung von Wachstum und Wert bei den Anlageobjekten. KKR investiert eigenes Kapital zusammen mit dem Kapital seiner Partner und eröffnet Drittunternehmen über sein Kapitalmarktgeschäft interessante Entwicklungsmöglichkeiten. Verweise auf die Investitionen von KKR können sich auch auf die Aktivitäten der von KKR verwalteten Fonds beziehen. Weitere Informationen über KKR & Co. L.P. (NYSE: KKR) erhalten Sie auf der KKR-Website www.kkr.com und auf Twitter @KKR_Co.

Haftungsausschluss und zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Bekanntmachung stellt weder ein Angebot zum Kauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf von Aktien der GfK SE oder anderen Aktien dar. Entscheidend für die Bedingungen des Angebots ist allein die Angebotsunterlage. Anleger in und Inhaber von Aktien der GfK SE sind unbedingt gehalten, die von der Acceleratio Capital N.V. veröffentlichten maßgeblichen Unterlagen zu lesen, da sie wichtige Informationen enthalten. Anleger in und Inhaber von Aktien der GfK SE können die Angebotsunterlage sowie andere für das Angebot relevante Dokumente unter www.acceleratio-angebot.de beziehen.

Die hierin enthaltenen Informationen können bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten. Diese Aussagen stellen keine Tatsachen dar und sind durch Worte wie “erwarten”, “beabsichtigen”, “anstreben”, “glauben”, “schätzen”, “davon ausgehen” oder ähnliche Wendungen gekennzeichnet, welche sich auf die erwartete künftige Geschäftsentwicklung der Acceleratio Capital N.V., der GfK SE oder eines anderen Unternehmens beziehen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen der Geschäftsleitung der Acceleratio Capital N.V. und von KKR und unterliegen als solche naturgemäß Ungewissheiten und einer möglichen Veränderung der Umstände. Acceleratio Capital N.V. und KKR übernehmen keine Verpflichtung, etwaige in die Zukunft gerichtete Aussagen vor dem Hintergrund tatsächlicher Ereignisse, Veränderungen, Bedingungen, Annahmen oder anderer Faktoren zu aktualisieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


Dominik Veit
Telefon: +49 69 92 18 74 87
E-Mail: dveit@heringschuppener.com

Carola Wenzel
Telefon: +49 69 92 18 74 56
E-Mail: cwenzel@heringschuppener.com

Original-Content von: Acceleratio Capital N.V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: ots

VW Skandal Urteil – Gericht verurteilt erstmals gleichzeitig VW aus sittenwidriger Schädigung und Händler aus Vertrag

Lahr (ots) – Erstmals sind im VW Skandal die Volkswagen AG und ein Händler gleichzeitig dazu verurteilt worden, ein manipuliertes Fahrzeug gegen Rückzahlung des Kaufpreises abzüglich eine Nutzungsentschädigung zurückzunehmen. Das Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 22.03.2017, 4 O 118/16 (nicht rechtskräftig) hat die Volkswagen AG in einem von der im Abgasskandal führenden Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung nach § 826 BGB zum Schadensersatz verurteilt. Daneben hat das Landgericht Karlsruhe auch den Händler aufgrund eines Rücktritts vom Kaufvertrag dazu verurteilt, das Fahrzeug zurückzunehmen. Der Kläger kann sich nunmehr aussuchen, von wem er sein Geld zurückholt.

Der Kläger erwarb bei einem VW Händler im Jahre 2012 einen VW Passat Variant Bluemotion 2,0l TDI. Nachdem er erkannte, dass er sein Fahrzeug mit dem Motor EA189 ausgestattet ist, wandte er sich an seine Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Im Februar 2016 erklärte die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für den Kläger den Rücktritt vom Vertrag und verlangte hilfsweise die Nachbesserung bis Ende März. Nachdem der Händler die Rücknahme ablehnte, erhob der Kläger Klage vor dem Landgericht Karlsruhe und zwar gegen den Händler und gegen die Volkswagen AG.

In seinem Urteil vom 22.03.2017 gab das Landgericht Karlsruhe der Klage im Wesentlichen statt. Es verurteilte sowohl die Volkswagen AG als auch den Händler zur Rücknahme des Fahrzeugs, abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Die Nutzungsentschädigung wurde auf der Basis einer Gesamtlaufleistung von 300.000 km berechnet.

Das Besondere an diesem Urteil ist, dass bundesweit -soweit ersichtlich- erstmals ein Gericht in einem Verfahren den Händler und die Volkswagen AG gleichzeitig zur Rücknahme eines manipulierten Fahrzeugs verurteilt hat.

Das Landgericht Karlsruhe begründet seine Entscheidung gegen die Volkswagen AG wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung wie folgt:

“Der Einbau der Software zur unterschiedlichen Steuerung der Abgasanlage im Prüf- und Echtbetrieb bedingt – wie ausgeführt – einen Mangel des Fahrzeugs. Die Lieferung bewusste Lieferung eines mangelhaften Fahrzeugs ist eine sittenwidrige Schädigung. (…) Die Installation der Software erfolgte mit dem Ziel die Käufer zu täuschen und durch den Absatz der Fahrzeuge Gewinn zu erwirtschaften. Diese Form des Gewinnstrebens begründet die besondere Verwerflichkeit.

Die Beklagte Zift. 2 haftet auch, da die Schädigung auf die Billigung des Einbaus der Software durch die verfassungsmäßig berufenen Vertreter (dazu Bundesgerichtshof, Teilversäumnis- und Endurteil vom 28.06.2016 – VI ZR 536/15 -) zurückzuführen ist. Der Kläger hat vorgetragen, dass die Führungsebene der Beklagten bis hin zum Vorstand von dem Einsatz der rechtswidrigem Software Kenntnis hatte. Dem ist die Beklagte Zift. 2 nicht hinreichend entgegengetreten. Das Gericht schließt sich insoweit der Auffassung des Landgericht Hildesheim (Urteil vom 17.01.2017 – 3 O 139/16 -) an, nach der die Beklagte Zift. 2 im Rahmen ihrer sekundären Darlegungslast darzutun hat, wann welche Mitarbeiter den Einsatz der Software beschlossen haben und wann der Vorstand hierüber informiert wurde, an. Hinreichenden Vortrag zu dieser – in der mündlichen Verhandlung erörterten – Frage hat die Beklagte nicht vorgebracht.”

Damit folgt das Landgericht Karlsruhe der Auffassung der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, dass die Volkswagen AG für den entstandenen Schaden haften muss, weil deren Verhalten sittenwidrig war.

Daneben wurde auch der Händler zur Rücknahme verurteilt. Nach Ansicht des Landgerichts Karlsruhe ist der Rücktritt des Klägers wirksam. Das Auto ist nach Ansicht des Landgerichts mangelhaft, die Fristsetzung von über einem Monat sei ausreichend und außerdem sei der Mangel nicht unerheblich. Deshalb konnte der Kläger von dem Kaufvertrag zurückgetreten.

Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll, der das Verfahren federführend geführt hat teilt mit:” Es ist wohl das erste Verfahren bundesweit, in denen ein Händler und die Volkswagen AG direkt verurteilt wurden, ein Fahrzeug, welches vom diese Skandal betroffen ist, zurückzunehmen. Damit ist ein weiterer Meilenstein in der Rechtsprechung erreicht. In den letzten beiden Wochen sind gegen Händler und gegen VW zahlreiche Urteile ergangen, die Rechtsprechung zeigt es sich immer verbraucherfreundlicher. Jetzt ist es an der Zeit für die Geschädigten, sich gegen das Verhalten der Volkswagen AG zur Wehr zu setzen. ”

Pressekontakt:

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Einsteinallee 1/1
77933 Lahr
Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0
Fax: 07821 / 92 37 68 - 889
kanzlei@dr-stoll-kollegen.de
www.vw-schaden.de

Original-Content von: Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, übermittelt durch news aktuell

Quelle: ots

Gescheitertes Gebäudeenergiegesetz: erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor

Berlin (ots) – Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) zum Scheitern des Gebäudeenergiegesetzes:

“Wir bedauern sehr, dass der Koalitionsausschuss sich gestern nicht auf einen Kompromiss zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) verständigen konnte und dieses Vorhaben damit für diese Legislaturperiode gescheitert ist. Das ist in mehrfacher Hinsicht ein erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor.

Ohne das GEG wird Deutschland nun zunächst keinen Niedrigstenergie-Standard für öffentliche Gebäude festlegen. Damit verstoßen wir gegen die EU-Gebäuderichtlinie. Außerdem hätte die öffentliche Hand hier mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen können, dass sie die Energie- und Klimaschutzziele ernst nimmt. Es ist ein schlechtes Signal, wenn sich nicht einmal die öffentliche Hand selbst dazu verpflichtet, ihre eigenen Gebäude heute so zu bauen, dass sie den Klimazielen genügen.

Bedauernswert ist zudem, dass die mit dem GEG angestrebte Vereinfachung des Ordnungsrechts für Gebäude nun erstmal nicht kommt. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) hätten mit dem GEG zusammengelegt werden sollen. Das hätte vielen Ingenieuren, Architekten, Handwerkern etc. geholfen.

Nach der steuerlichen Förderung für die energetische Gebäudesanierung ist nun ein zweites wichtiges Vorhaben für die Energiewende im Gebäudesektor im politischen Prozess gescheitert. Das zeigt, dass die Politik die Schlüsselfunktion des Gebäudesektors für die Energiewende offenbar immer noch nicht ausreichend versteht.”

Pressekontakt:

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Thomas Drinkuth, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 72 61 65-685, Fax: +49 (0)30 72 61 65-699, E-Mail:
drinkuth@dena.de, Internet: www.dena.de

Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch news aktuell

Quelle: ots

Der Anti-Schnarchmeister kommt nach Deutschland

Nach erfolgreichem Start in den Niederlanden und Spanien kommt die Schnarchschiene nun nach Deutschland

Der Anti-Schnarchmeister kommt nach Deutschland

Servifarmacomp expandiert im März 2017 und wird in den deutschen Markt für Schnarchschienen eintreten. Das Produkt ist hierbei der Anti-Schnarchmeister, eine Schnarchschiene aus hochwertigem Material, aber zu einem wesentlich günstigeren Preis als die Konkurrenz. Mit der Boil-and-Bite Technologie passt sich der Anti-Schnarchmeister perfekt dem Mundraum an, sodass der Nutzer die Scharchschiene kaum bemerkt. Sofern die Kunden nicht zufrieden sind und der Anti-Schnarchmeister innerhalb der ersten 7 Tage nicht die gewünschte Wirkung entfaltet, gibt es bei Servifarmacomp die Möglichkeit die Schiene zu retournieren und das Geld zurück zu bekommen.

Der Anti-Schnarchmeister soll nicht nur mit seiner Qualität und Effektivität überzeugen, denn Servifarmacomp legt viel Wert auf eine schnelle und reibungslose Kommunikation mit dem Kunden. Das Ziel hier ist es zum einen, den Kunden so schnell wie möglich aber maximal innerhalb von 2 Werktagen zu beliefern, und zum anderen dem Kunden bei allen Fragen rund um das Produkt so schnell wie möglich zur Seite zu stehen. Eine Kundin bedankte sich und bestätigte den guten Kundenservice: “Die schnelle und reibungslose Lieferung, plus die nette Beratung zu meinem Schnarchproblem und dem Produkt, haben mir sehr geholfen mich für den Anti-Schnarchmeister zu entscheiden und dadurch mein Schnarchen loszuwerden.”

Bereits über 8000 zufriedene Kunden mit Geld-zurück-Garantie

Der Anti-Schnarchmeister wurde bereits erfolgreich über 8.000 Mal verkauft. Ein wichtiger Faktor für die hohe Kundenzufriedenheit ist die angebotene Geld-zurück-Garantie. Der Geschäftsführer von Servifarmacomp sagt dazu: “Wir wollen möglichst jeden Kunden zufriedenstellen, auch Nutzer denen mit dem Anti-Schnarchmeister nicht geholfen werden kann. Deshalb gibt es eine 7-Tage-Geld-zurück-Garantie.” Damit soll sichergestellt werden, dass das Produkt dem Kunden wirklich von seinem Schnarchen befreit. Wenn der Anti-Schnarchmeister nicht die gewünschte Effektivität zeigt, können Kunden ohne Probleme das Produkt zurücksenden.

Weitere Informationen unter: www.antischnarchmeister.de

Servifarmacomp ist ein stetig wachsendes junges Unternehmen, welches im April 2015 von Jasper Meerman gegründet wurde. Das Produkt – der Anti-Schnarchmeister – ist in mehreren Ländern Europas erhältlich und hat zum Ziel, das Schnarchen in den Schlafzimmern einzudämmen. Mit einer von Studien bestätigten Effektivität von 90 Prozent, einem hohen Qualitätstandard, und einem guten Kundenservice löst der Anti-Schnarchmeister fast jedes Schnarchproblem. Sofern der Anti-Schnarchmeister das Schnarchen nicht beseitigen kann, bietet Servifarmacomp eine Geld-zurück-Garantie, da die Kundenzufriedenheit einer der wichtigsten Grundpfeiler für das Unternehmen darstellt. Für mehr Informationen: www.antischnarchmeister.de

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Panasonic präsentiert innovative Bühnenbildgestaltung auf der prolight + sound 2017

Vom 4. bis 7. April stellt Panasonic moderne Showbühnen-Lösungen in Kooperation mit namhaften Technologie-Spezialisten der Veranstaltungsbranche vor.

Wiesbaden, 30.03.2017 – Panasonic arbeitet zur prolight + sound 2017 mit d3 Technologies, BlackTrax und Painting With Light zusammen, um mit Hilfe des neuesten Hochleistungsprojektors von Panasonic eindrucksvolle, interaktive und flexibel einsetzbare Bühnenbilder zu erschaffen. Unter den vorgestellten Technologien befindet sich auch der 20.000 Lumen starke PT-RZ21K, der ab Herbst 2017 erhältlich sein wird.

Zudem verkündet Panasonic auf Deutschlands größter Event- und Entertainmentmesse seine Technologie-Partnerschaft mit dem Dynamic Projection Institute, das einen “Mirror Head” entwickelt hat, der schnell und einfach auf das Objektiv eines Projektors aufgesetzt werden kann. Die schwenkbare Spiegelfläche des Mirror Heads ist programmierbar, so dass Bilder in den gesamten Raum projiziert werden können, was zahlreiche neue Möglichkeiten für Projektionsinstallationen ermöglicht.

“Der Mirror Head des Dynamic Projection Institutes ist eine bahnbrechende Innovation für die Schöpfung von dynamischen Projektionen””, sagt Hartmut Kulessa, European Projector Marketing Manager bei Panasonic. “Er ist das perfekte Zubehör für unsere Projektoren und wir sind uns sicher, dass Liveshows durch den Einsatz dieser Erweiterung noch aufsehenerregender inszeniert werden können.”

Auf der prolight + sound 2017 zeigt Panasonic zudem seine IP-Kamera-Systeme mit Fernzugriff und demonstriert, wie durch eine enge Integration dieser Technologie mit audiovisuellen Lösungen spektakuläre Live-Veranstaltungen und Bühnen-Shows geschaffen und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden können.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://business.panasonic.de/visuelle-systeme

Über Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU)

Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit von professionellen Anwendern zu optimieren und ihren Organisationen dabei zu helfen, die Effizienz und Leistungsfähigkeit mit weltweit führender Technologie zu erhöhen. Wir helfen Unternehmen dabei, alle Arten von Informationen zu erfassen, zu verarbeiten und zu übertragen: Bild, Ton, Text und elektronische Daten im Allgemeinen. Zu den Produkten gehören Überwachungskameras, Telekommunikationssysteme, Multifunktionsdrucker, professionelle Scanner-Lösungen, Kameras für Broadcast, ProAV und Industrial Medical Vision, Projektoren, großformatige Displays, widerstandsfähige Mobile Computing Produkte und Brandmelder für Unternehmen. Mit rund 400 Mitarbeitern, einem großen Erfahrungsschatz in der Entwicklung und im Design, der Möglichkeit für weltweites Projektmanagement und einem großen europäischen Partner-Netzwerk, bietet PSCEU konkurrenzlose Leistungsfähigkeit in seinen Märkten.

PSCEU besteht aus fünf Unternehmenseinheiten:

- Communication Solutions umfassen professionelle Scanner, Multifunktionsdrucker und Telekommunikationssysteme.

- Computer Product Solutions verbessert die Produktivität mobiler Mitarbeiter mit den robusten TOUGHBOOK Notebooks, TOUGHPAD Tablet-PCs und Electronic Point of Sales (EPOS) Systemen. Panasonic ist damit Marktführer in Europa und hatte im Jahr 2015 mit der Marke TOUGHBOOK einen Marktanteil von 66% im europäischen Markt für robuste Notebooks/Convertibles und mit der Marke TOUGHPAD 59% im Markt für robuste Tablet PCs (VDC, März 2016).

- Professional Camera Solutions bieten exzellente Bildqualität mit professionellen audiovisuellen, industriellen und medizinischen Bildverarbeitungstechnologien.

- Security Solutions umfassen Videoüberwachungskameras und -rekorder, Gegensprechanlagen (Video Intercom), Systeme für Zutrittskontrolle und Einbruchfrüherkennung sowie Brandmeldeanlagen.

- Visual System Solutions umfassen Projektoren und professionelle Displays. Panasonic bietet die größte Bandbreite an visuellen Lösungen und ist europäischer Marktführer im Bereich von Hochleistungsprojektoren mit einem Umsatzanteil von 43,9% (Futuresource, >5000lm (Januar-März 2015) exklusive D-Cinema).

Die Panasonic Corporation ist weltweit führend in der Entwicklung und Produktion elektronischer Technologien und Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern Residential, Non-Residential, Mobility und Personal Applications. Seit der Gründung im Jahr 1918 expandierte das Unternehmen weltweit und unterhält inzwischen über 474 Konzernunternehmen auf der ganzen Welt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 31. März 2016) erzielte Panasonic einen konsolidierten Netto-Umsatz von 7,553 Billionen Yen/56,794 Milliarden EUR. Das Unternehmen hat den Anspruch, durch Innovationen über die Grenzen der einzelnen Geschäftsfelder hinweg Mehrwerte für den Alltag und die Umwelt seiner Kunden zu schaffen. Weitere Informationen über das Unternehmen sowie die Marke Panasonic finden Sie unter www.panasonic.net

Firmenkontakt
Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU)
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Webshop erfolgreich machen mit PrestaShop Hosting

Webshop erfolgreich machen mit PrestaShop Hosting

Den eigenen Webshop erfolgreich machen – wer möchte das nicht. Jeder, der einen eigenen Onlineshop eröffnet, will ein erfolgreiches Business aufbauen und mit dem Webshop Geld verdienen. Neben der richtigen Shopsoftware, guten Produkten und einem durchdachten Konzept, ist auch das richtige Webhosting ein entscheidender Faktor für den Shop-Erfolg. Mit den PrestaShop Hosting Paketen bietet DM Solutions die optimale Basis für alle Shopbetreiber, die mit dem Shopsystem PrestaShop ihren Webshop erstellen wollen.

PrestaShop ist ein junges und modernes Shopsystem. Die Software aus Frankreich bietet viele Funktionen, welche Shopbetreiber und Kunden heute erwarten. Eine ansprechende Produktansicht und Cross-Selling Möglichkeiten hat PrestaShop genauso wie Funktionen zur mobilen Nutzung oder zur Umsetzung unterschiedlicher Vermarktungsstrategien.

Um die optimale Funktionalität des Onlineshops zu gewährleisten, sollten Betreiber das PrestaShop Hosting bestmöglich wählen. Was macht ein gutes Webhosting für PrestaShop aus?

Das PrestaShop Hosting darf die Funktionsvielfalt des Shopsystems nicht einschränken und sollte schnelle und zuverlässige Server zur Verfügung stellen. Nur auf diese Weise ist es möglich, einen produktiven Webshop zu erstellen, bei dem die Nutzung für Besucher und Betreiber Spaß macht. Schließlich zeigen Studien, dass die Absprungrate bei hohen Ladegeschwindigkeiten enorm steigt. Auch für Betreiber ist es wichtig, Produkte in kurzer Zeit bereitstellen zu können. Mit dem PrestaShop Hosting des Webhosting Anbieters DM Solutions macht es wieder Spaß einen Onlineshop zu erstellen und zu betreiben. DM Solutions installiert bei Neubestellung die Shopsoftware gleich vor. So können Shopbetreiber sofort starten und den eigenen Onlineshop gestalten, Produkte einstellen und die Funktionen des modernen Shopsystems entdecken.

PrestaShop bietet seit einiger Zeit auch eigenes Hosting an. Lohnt sich dann das PrestaShop Hosting bei Anbietern wie DM Solutions überhaupt? Ein Vergleich der Angebote zeigt ziemlich schnell, dass ein eigenständiges PrestaShop Hosting sinnvoller ist, wenn man das Ziel verfolgt, den Onlineshop erfolgreich zu machen. Schließlich werden Funktionen des Systems in den prestashopeigenen Angeboten begrenzt. Auch auf die vollständige Kontrolle über den eigenen Webshop müssen Shopbetreiber verzichten. Im Fall der Fälle ist diese jedoch entscheidend, wenn zum Beispiel spezifische Anpassungen am Shop benötigt werden.

Wer einen erfolgreichen Onlineshop mit PrestaShop erstellen möchte, benötigt das passende PrestaShop Hosting, das Flexibilität und volle Kontrolle über den eigenen Shop bietet. Wird zusätzlich Hilfe rund um das Shopsystem gewünscht, hat man in DM Solutions einen guten Partner für den eigenen Onlineshop. Um das PrestaShop Hosting unverbindlich zu testen, können Interessenten einfach den Testaccount nutzen und sich selbst von dem Angebot überzeugen.

DM Solutions ist IT-Dienstleister für Webhosting, SEO und Webdesign mit Sitz in Hanau. DM Solutions deckt die gesamte Palette des Webseitenmanagements ab und bietet Ihnen professionelle Beratung, Homepagegestaltung und deren Betrieb. Mit dem Fokus auf Open-Source Software (wie z.B. Joomla, WordPress, uvw.) ist DM Solutions einer der führenden, aufstrebenden IT-Dienstleister in Deutschland. Als ausgewiesener und mehrfach zertifizierter Spezialist für Webhosting betreut DM Solutions gegenwärtig weit über 3000 Kunden aus 14 Ländern der EU. Am schnelllebigen IT-Markt ist DM Solutions aufgrund seiner Erfahrung, der Fachkompetenz und seines ausgewogenen Preis-/Leistungsverhältnisses eine unverzichtbare Größe am Markt.

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