Förderverein hilft mit dem Projekt Hinsetzen! einer Schule ohne Bänke

Man mag es sich kaum vorstellen, aber es gibt tatsächlich auf dem Schulhof der Kartause-Hain Grundschule in Düsseldorf keine Bänke und keine Tische für die Kinder.

Eltern und Förderer der Kartause-Hain Grundschule, Düsseldorf-Unterrath: Initiative Hinsetzen!

Düsseldorf-Unterrath – Der Förderverein der Kartause-Hain Grundschule in Düsseldorf-Unterrath organisiert in enger Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltung und dem Schulamt Sitzgelegenheiten für den Schulhof.

Man mag es sich kaum vorstellen, aber es gibt tatsächlich auf dem Schulhof der Kartause-Hain Grundschule in Düsseldorf keine Bänke und keine Tische für die Kinder. Dabei wird der Schulhof nicht nur in den Pausen als Spiel- und Freizeitraum genutzt, sondern auch die OGS am Nachmittag verbringt viel Zeit auf dem Schulhof, nur leider ohne Sitzgelegenheiten.

Dies zu ändern hat sich der Förderverein der Kartause-Hain Grundschule zur Aufgabe gemacht. Hierzu wurde über die Schulleitung Frau Ursula Katemann ein gemeinsamer Termin zwischen Schule, Bezirksverwaltung, Schulverwaltung und Förderverein koordiniert.
Alle Beteiligten stimmten überein, dass die augenblickliche Situation untragbar ist und dass dringend Sitzgelegenheiten geschaffen werden müssen. Hierzu wurde beschlossen, dass der Förderverein kurzfristig über vorhandene Mittel und Spenden lokaler Vereine 4 Bänke kauft und aufstellen lässt.
Die Schulverwaltung wird in enger Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltung Geld für weitere Bänke und Tische im Haushalt einplanen und zur Verfügung stellen.

Alle Beteiligten hoffen beim diesjährigen Schulfest am 11. Juni 2016 den Eltern und Förderern die Bänke und Tische präsentieren zu können.

Andreas Strey, Vorstand des Förderverein, freut sich: “Es ist schön zu sehen was möglich ist, wenn Politik, Verwaltung, lokale Vereine und Unternehmen zusammen mit den Eltern an einem Strang ziehen.”

Interessierte finden auf http://www.kartause-hain.de/projekt-hinsetzen/ weitere Informationen.

Webseite: http://www.kartause-hain.de

Der Förderverein der Kartause-Hain-Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, zur Bildung und Erziehung unserer Kinder beizutragen. Er besteht seit 1998; er ist ein eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein.

Kontakt
Förderverein der Kartause-Hain Grundschule Düsseldorf-Unterrath
Andreas Strey
Im Huferfeld 28
40468 Düsseldorf
00491622797486
presse@kartause-hain.de
http://www.kartause-hain.de/

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Invest in Future 2015: Richard David Precht forderte Bildungsrevolution

Invest in Future 2015: Richard David Precht forderte Bildungsrevolution
Prof. Richard David Precht auf dem Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future. (Bildquelle: Konzept-e)

Was macht Kinder stark und befähigt sie ihr Leben und die Gesellschaft künftig positiv zu gestalten? Über 60 Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen gaben während des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung “Invest in Future” in Stuttgart interessante Denkanstöße zu dieser und ähnlichen Fragen. Die Teilnehmenden erfuhren einen zentralen Zukunftstrend ganz unmittelbar: Vielfalt und Unübersichtlichkeit nehmen zu. Die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, zu bewerten und daraus einen eigenen Standpunkt zu entwickeln, ist gefragter denn je.

Ein Feuerwerk an Ideen und Praxisimpulsen nahmen rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Pädagogik vom diesjährigen Zukunftskongress für Bildung und Betreuung “Invest in Future” (19./20. Oktober 2015) mit. Eröffnungsredner Professor Richard David Precht, Philosoph und Bestsellerautor, sagte: “Wer die Gegenwart schlicht “hochrechnet”, um sich eine Vorstellung von der Zukunft unserer Gesellschaft zu machen, begeht einen Fehler. In 20 Jahren wird unsere Welt – vor allem durch eine fortschreitende Digitalisierung – kaum wiederzuerkennen sein.” Die Unübersichtlichkeit werde zunehmen: “Es wird immer mehr Möglichkeiten und weniger Sicherheit geben.” Auf die Herausforderung damit umzugehen, bereite das bestehende Bildungssystem die kommenden Generationen jedoch bislang nicht vor. Einheitslehrpläne verhinderten, dass Schülerinnen und Schüler eigene Stärken gut entdecken und ihre Begabungen entwickeln könnten. Das Notensystem fördere Vereinzelung und blockiere gemeinsames Arbeiten. Stattdessen fordert Precht ein interessengeleitetes Lernen – in Teams, die spielerisch miteinander konkurrieren. Sich selbst organisieren zu können, werde zunehmend wichtig. Das erfordere mehr als ein Bündel von Kompetenzen – nämlich eine Persönlichkeit, die sie integriere und im Sinne ihrer Wertvorstellungen nutze. Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen und zu begleiten dies zu entwickeln, sei eine zentrale Aufgabe des Bildungssystems.

Konstruktiver Umgang mit Vielfalt gefordert
Das Auditorium quittierte die Ausführungen mit kräftigem Applaus. Besonders die zahlreichen Fachleute aus dem Bereich der Frühpädagogik fühlten sich bestätigt. Seit Jahren wehren sie sich gegen Ansätze, die das Lernen in der Kita “verschulen” würden. Erzieherinnen und Erzieher verstehen sich stattdessen als impulsgebende Bildungsbegleiterinnen und -begleiter der Kinder. Sie vermitteln Sicherheit und schaffen den Rahmen, in dem die Mädchen und Jungen ihr Lernen nach eigenen Interessen ausrichten und gestalten können. Ein Vorbild für die Schulen? Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, die den Kongress gemeinsam mit der element-i-Bildungsstiftung, dem Kind e.V. Dachverband sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltete, sagte: “Es kann in Bildungseinrichtungen heute nicht mehr darum gehen, die Kinder mit Fachwissen zu überhäufen. Stattdessen sollten sie dort Selbstorganisation, Selbstwirksamkeit, Lösungsorientierung und Flexibilität entwickeln.” Eine zunehmende Vielfalt sei gesellschaftliche Realität. Sie spiegele sich jedoch noch völlig unzureichend in Kita- bzw. Lehrkräfteteams, erklärte Weegmann weiter. Dabei würde dies zu einer hohen pädagogischen Qualität in Bildungsinstitutionen beitragen.

Baden-Württemberg macht sich für MINT-Förderung stark
“Mit Blick auf den Fachkräftebedarf in unserem Land geht es zudem darum, Technikinteresse und -begeisterung breitenwirksam und frühzeitig bei Kindern und Jugendlichen zu wecken. Wir müssen früh ansetzen und schon vorhandene Neugier und Wissbegierde von Kleinkindern fördern”, betonte Staatssekretär Peter Hofelich vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. “Vor diesem Hintergrund war es uns eine Freude, einen der beiden ersten Preise des diesjährigen KitaStar-Wettbewerbs zu übernehmen.” Die element-i-Bildungsstiftung hatte den Pädagogik-Innovationspreis zum Thema “Kita forscht!” ausgelobt und vergab die Auszeichnungen im Rahmen von “Invest in Future”.

Bei den “Momenten des Staunens” ansetzen
Die prämierten Einrichtungen zeigten eindrucksvoll, was frühe MINT-Bildung heißt: “Die Kinder gehen auf Forschungsreise und wir unterstützen sie dabei”, berichtete Preisträgerin Susanne Ehrecke, MINT-Bildungsbereichsverantwortliche der Überbetrieblichen Kindertagesstätte Lörrach. “Durch den Dialog mit uns, gelingt es den Kindern, ihre Momente des Stauens über Alltags- und Natur-Phänomene sprachlich zu fassen und die entstehenden Fragen zu formulieren. Das sind die Ausgangspunkte für unsere gemeinsame Suche nach Antworten.” Es werden vielfältige Informationen gesammelt, Hypothesen aufgestellt, passende Versuche konzipiert, durchgeführt, ausgewertet und dokumentiert. Die Kinder lernen Vorgehensweisen kennen, die sie ihr Leben lang nutzen können. Sie entwickeln Selbstvertrauen, indem sie erfahren, dass sie eigenständig Theorien entwickeln, Antworten finden und sich Themengebiete erschließen können. Motiviert bei der Sache blieben die Kinder erfahrungsgemäß vor allem dann, wenn sie den Forschungsprozess selbst bestimmten, erklärte Ehrecke. Kita-Preisträgerin Susanne Zink, Leiterin der Kita Quickelbü aus Quickborn bei Hamburg, formulierte es so: “Wir bewegen uns auf dem Fluss der Fragestellungen der Kinder.”

Kontrovers: Was bedeutet forschen in der Kita?
Dass es deutlich unterschiedliche Standpunkte dazu gibt, was forschendes Lernen in der Kita ausmacht, zeigte eine Podiumsdiskussion mit den Professorinnen und Professoren Gisela Lück, Brunhilde Marquardt-Mau und Hartmut Wedekind. Lück berichtete von ihren positiven Erfahrungen damit, jungen Kindern durch kleine Geschichten Zugang zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu eröffnen, gemeinsam Experimente dazu durchzuführen und diese anschließend zu deuten. “Die Deutung ist dabei ganz entscheidend. Erst dann können wir von Naturwissenschaft sprechen”, betonte Lück. “Dieses Vorgehen scheint mir eher eine Verführungsdidaktik zu sein”, meinte Wedekind, der dafür plädierte, beim Stauen und den Fragen der Kinder anzusetzen und sich darauf einzulassen: “Wir sollten ihnen nicht einfach unsere Fragen oder Antworten überstülpen. Ob wir dieses Vorgehen als Forschen bezeichnen sollten, steht auf einem anderen Blatt.” Aus Sicht von Marquardt-Mau klappt forschendes Lernen ganz ohne Instruktion nämlich nicht: “Gewisse Informationen müssen da sein, sonst ist das wie Stricken ohne Wolle.”

Finden Kitas ausreichend geeignetes Personal?
Sich gemeinsam mit den Kindern intensiv mit naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, fordert die Kita-Teams im Alltag heraus: Das hat nicht allein damit zu tun, dass vielen Erzieherinnen und Erziehern die Begeisterung für MINT-Themen abgeht, sondern ist der vielerorts knappen Personaldecke geschuldet, die für eine solche Arbeit kaum auszureichen scheint. Vor allem in Großstädten und Ballungsgebieten klagen Träger über einen eklatanten Fachkräftemangel: Der VPK-Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe stellte an seinem Invest-in-Future-Messestand eine Online-Umfrage zu diesem Thema vor. “Über die Hälfte der 574 Träger-Verantwortlichen, die sich an unserer Befragung beteiligten, berichtet, dass sie gravierende Probleme hätten, geeignetes Personal zu finden. Weitere 37 Prozent spüren, dass die Gewinnung von Fachkräften zunehmend problematischer wird”, fasst VPK-Sprecherin Sophia Reichardt die Ergebnisse zusammen.

Steigende Betreuungsintensität – gleichbleibende Personalausstattung
Der bekannte Koblenzer Sozialwissenschaftler Professor Stefan Sell wies in seinem Plenumsvortrag auf eine Diskrepanz hin, die in der Fachkräfte-Diskussion bislang wenig Beachtung findet: “Mit dem Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung in Kita oder Kindertagespflege ab dem ersten Geburtstag eines Kindes ging in den letzten Jahren ein rasanter Ausbau der Betreuungsplätze einher. Das ist sicherlich eine Erfolgsgeschichte”, erklärte Sell. Die Daten zeigten jedoch auch: “Die Zahl der Beschäftigten ist nicht entsprechend gestiegen. Das bedeutet in vielen Kindertagesstätten: Zwar ist dort die gleiche Anzahl Beschäftigter für genauso viele Kinder zuständig wie vor dem Krippenausbau. Doch unter der Kinderschar befinden sich jetzt plötzlich viele unter Dreijährige mit sehr hohem Betreuungsbedarf.” Das gefährde die Kita-Qualität und würde von Eltern und Öffentlichkeit letztlich nicht den gesetzlichen Rahmenbedingungen, sondern den Trägern angelastet. In Pflegeeinrichtungen führe ein entsprechendes Phänomen bereits seit 15 Jahren zu immer unhaltbareren Zuständen: “Die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner mit hohem und sehr hohem Pflegebedarf nimmt ständig zu, die Personalausstattung bleibt gleich. Das System steht vor dem Kollaps. So weit darf es in den Kitas nicht kommen.”

“Welches Personal brauchen wir in unseren Kitas?”
Detlef Diskowski, Referatsleiter im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) in Brandenburg, wies auf eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hin, die belegt, dass die Reserven am Arbeitsmarkt in Kita-Sektor praktisch ausgeschöpft seien. Er fordert daher eine Diskussion um die Frage: Welche Kräfte brauchen wir in der Kita? Bereits heute gebe es eine Teilung des Personals in Erst- und Zeit- bzw. Hilfskräfte mit jeweils unterschiedlicher Qualifikation. “Die Debatte, wer welche Arbeiten übernimmt und welche weiteren Kompetenzen im Team nützlich sein könnten, wird jedoch nicht geführt”, bemängelt Diskowski. “Der Blick richtet sich immer nur auf die einzelnen Fachkräfte: Sie sollen möglichst alle Aufgaben in einer Kita abdecken können.” Sei es im Sinne einer hohen Qualität nicht viel sinnvoller, multiprofessionelle Teams zu bilden? Leitungsaufgaben übernähmen zum Beispiel Menschen mit Managementqualitäten, Facherzieherinnen und -erzieher könnten sich auf einzelne Bildungsbereiche spezialisieren und Fachleute zum Beispiel aus Handwerk, Kunst oder Theater könnten Kita-Teams themenspezifisch ergänzen. Um das zu ermöglichen, gelte es, die bestehenden Regularien zu überarbeiten.

Lösungen für einen “gefühlten” Personalmangel
Martin Cramer, Fachberater für Bildungseinrichtungen, stellte die provozierende These auf, dass es einen gefühlten Fachkräftemangel in Kitas gäbe, der vielfach “hausgemacht” sei. “Die Personalplanungen sowie die Strukturierung der Kita-Arbeit passen in sehr vielen Einrichtungen nicht mit der vorhandenen Personaldecke zusammen”, sagte er. Häufig werde in der Planung nicht berücksichtigt, dass quasi immer 20 Prozent der vorhandenen Kräfte durch Vor- und Nachbereitungszeiten, Urlaub, Fortbildung oder Krankheit nicht für die Arbeit in der Kindergruppe zur Verfügung stünden. Damit sei das Gefühl eines permanenten Mangelzustands programmiert. Der Experte plädierte dafür, Stressphasen im Tagesablauf zu entschärfen. Das seien vor allem solche Momente, in denen alle Kinder zu einem bestimmten Zeitpunkt das gleiche tun sollten und dabei individuell Unterstützung benötigten: z.B. alle ziehen zum Rausgehen Schuhe und Jacken an, alle waschen sich die Hände, alle essen gemeinsam zu Mittag. “In machen Einrichtungen gibt es täglich zehn dieser Situationen.” Weniger sei mehr: Der Tagesablauf ließe sich “gefahrlos” in Phasen einteilen und sei dann sehr viel entspannter – für Fachkräfte und Kinder gleichermaßen. Eine solche Struktur gesteht den Kindern eine größere Autonomie zu und holt damit, wie der Fachmann sagt, den “Garteneffekt” in die Kita.

Der nächste Invest-in-Future-Kongress findet am 18./19. Oktober 2016 in Stuttgart statt.

Weitere Informationen: www.invest-in-future.de
Im Pressebereich der Website finden Sie im Anschluss an die Presse-Mitteilung passendes Bildmaterial zum Download.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 18. und 19. Oktober 2016 in Stuttgart statt.

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Legasthenie: Medizinstudium möglich – Ausbildung zum Sanitäter bei der Bundeswehr abgelehnt

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) sieht dringenden Handlungsbedarf bei staatlichen Arbeitgebern, um Menschen mit einer Legasthenie nicht weiterhin zu diskriminieren.

Legasthenie: Medizinstudium möglich - Ausbildung zum Sanitäter bei der Bundeswehr abgelehnt
Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie

Für viele junge Menschen mit einer Legasthenie waren die letzten Monate eine große Herausforderung, weil sie in den Bewerbungsprozessen um einen Ausbildungsplatz feststellen mussten, dass sie wegen ihrer Legasthenie oftmals abgelehnt wurden. Besonders strenge Rahmenbedingungen gelten bei staatlichen Arbeitgebern. Bewerber mit einer Legasthenie haben es bei der Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und weiteren öffentlichen Arbeitgebern ausgesprochen schwer, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Das macht viele junge Menschen besonders betroffen, da ihnen der Zugang zu einem Studium möglich ist, aber eine Ausbildung bei öffentlichen Arbeitgebern nicht. “Unser Sohn wollte seine Ausbildung zum Sanitäter gerne bei der Bundeswehr absolvieren und hat die Aufnahmeprüfung mit einem sehr guten Ergebnis bestanden. Dann kam die Ablehnung wegen seiner Legasthenie”, berichtet Monika Sommer*. “Für meinen Sohn brach eine Welt zusammen, denn er hatte trotz der Legasthenie die Aufnahmeprüfung bestanden und sogar sehr gut. Er hat damit doch gezeigt, dass er die Anforderungen erfüllt”, sagt Sommer.

*Name von der Redaktion geändert

In der letzten Zeit wenden sich immer mehr junge Menschen an den BVL, um sich Rat zu holen, wie sie mit Ablehnungen umgehen sollen. Ein junger Mann, der seit vielen Jahren in der freiwilligen Jugendfeuerwehr aktiv war, wurde bei der Bewerbung zur Ausbildung zum Brandmeister abgelehnt. Die Begründung, es müssen Berichte von Einsätzen geschrieben werden, die dann nicht fehlerfrei seien. Ebenso führt bei der Polizei eine Legasthenie bei der Aufnahmeprüfung zum Ausschluss, wenn die Rechtschreibung nicht ausreichend ist, obwohl alle anderen Bereiche in der Prüfung bestanden wurden.

In Deutschland sind ca. 5 – 6 % aller Menschen von einer Legasthenie betroffen. Legasthenie stellt keine Einschränkung der fachlichen Kompetenzen dar und dank technischer Hilfsmittel wie Korrekturprogrammen ist die Legasthenie im Beruf kein Problem mehr. “Wir sind offen gestanden sehr überrascht, dass uns so viele junge Menschen ansprechen, denn eigentlich sollten öffentliche Arbeitgeber Vorreiter sein, wenn es um den Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen geht”, sagt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL. “Wir leben in einer immer mehr digitalisierten Welt und die Rechtschreibleistung rückt damit in den Hintergrund. In Auswahlprozessen die Rechtschreibung als Ausschlusskriterium zu wählen, ist nicht mehr zeitgerecht”, kritisiert Sczygiel.

Weitere Informationen zur Legasthenie und Dyskalkulie sind abrufbar unter: http://www.bvl-legasthenie.de

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Über den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.:

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 30 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Betroffenen und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer betroffenen Kinder besser verstehen lernen.

Der BVL fördert durch wissenschaftliche Kongresse und Veröffentlichungen die Forschung und den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen. Durch Informationen und Zusammenarbeit mit den Medien macht der BVL die Probleme der Legastheniker und Dyskalkuliker bekannt.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und über den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

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Deutsches Kinderhilfswerk fordert verstärktes Engagement bei politischer Bildung in Schulen

Deutsches Kinderhilfswerk fordert verstärktes Engagement bei politischer Bildung in Schulen
Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die Bundesländer zu einem verstärkten Engagement im Bereich der politischen Bildung in Schulen auf. “Die rechtsextremistischen Ausschreitungen der letzten Tage und Wochen zeigen deutlich, dass bei der politischen Bildung in Deutschland an vielen Stellen dringender Handlungsbedarf besteht. Gerade in Schulen kann politisches Interesse geweckt werden, das belegen Umfragen des Deutschen Kinderhilfswerkes immer wieder. Fächer wie Politik, Sozialkunde oder Geschichte dürfen daher nicht weiter zugunsten Pisa-relevanter Fächer wie Mathematik, Sprachen und Naturwissenschaften aus dem Stundenplan zurückgedrängt werden”, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. “Schule ist der Lernort für Politik schlechthin. Hier findet der Transfer sozialer Kompetenzen statt, politisches Interesse kann dort hervorragend geweckt werden. Politische Bildung in Schulen fördert unsere Demokratie und kann ein besseres gesellschaftliches Miteinander ermöglichen.”

“Neben der politischen Bildung ist aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes die Umsetzung des Rechtes auf Beteiligung laut UN-Kinderrechtskonvention ein zentraler Wert unserer demokratischen Gesellschaft. Demokratie zu lernen erfordert, Demokratie zu erleben. Deshalb sollte zukünftig sichergestellt sein, dass Kinder und Jugendliche bei Entscheidungen, die ihre Interessen berühren mitreden können. Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes werden damit sowohl die Kinder und Jugendlichen gestärkt, die durch Mitbestimmung schon in jungem Alter soziale Kompetenzen entwickeln, als auch langfristig unsere Demokratie” so Hofmann weiter.

Nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes braucht es in Deutschland in Sachen Beteiligung dringend ein gemeinsames Handeln von Bund, Ländern und Kommunen. Kinder und Jugendliche müssen über ihre Rechte aufgeklärt, Qualifizierungsangebote für die Unterstützung bei der Durchführung von Beteiligungsprozessen vermehrt aufgelegt werden. Und wir benötigen ein Programm, das gezielt Kinder anspricht, die von Armut betroffen sind und sie zur Mitwirkung motiviert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. ist seit mehr als 40 Jahren eine bundesweit tätige Kinderrechtsorganisation und Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an 50.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert und initiiert Projekte zu Kinderrechten, zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und für die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Kontakt
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Uwe Kamp
Leipziger Straße 116-118
10117 Berlin
030-308693-11
presse@dkhw.de
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Recht am Bild in der Schule – Einwilligung

Worauf Schüler, Eltern und Lehrer beim Recht am eigenen Bild achten sollten.

Recht am Bild in der Schule - Einwilligung
Fotofreigabe für Schüler

In der Schule soll gelernt werden und es sollen keine Fotos von den Schülern gemacht werden! Das ist zumindest die Meinung einiger Eltern, die sich mit dem Thema Fotofreigabe ihrer Kinder beschäftigen. Andere Eltern wünschen sich von Ihren Kindern möglichst viele Foto aus der Schulzeit. Dabei kann es sich um Klassenfotos, Schülerfotos von Sportveranstaltungen, Schülerfotos von Festen oder Schülerfotos für die Website der Schule handeln.

Bei einer rechtlichen Betrachtung zu diesem Thema sind nicht nur das Bundesdatenschutzgesetz und das Landesdatenschutzgesetz zu beachten, sondern auch weitere Gesetze wie beispielsweise das Kunsturhebergesetz (KUG). Es gab in jüngster Vergangenheit ein Urteil, nach dem die “Veröffentlichung von Foto- und Videoaufnahmen bei Sportveranstaltungen zulässig sind, wenn durch ihre Verbreitung keine berechtigten Interessen des Darbietenden verletzt werden” (Bundesgerichtshof zu Sportveranstaltungen Az.: VI ZR 125/12). Nur wie sollten Lehrer die berechtigten Interessen der Schüler vertreten? Am besten, indem zwischen Schule und Eltern ein Einverständnis herrscht, was den Umgang mit den Bildern der Heranwachsenden angeht. Und wie könnte die beste Vorgehensweise nun aussehen? Hilfreich für beide Seiten ist keine Pauschalisierung, also keine pauschale Einwilligung zu allen Arten von Fotos und zu jeglichen Zwecken der Fotos.

Hilfreich ist eine differenzierte Betrachtung der Absichten. Zu unterscheiden ist, ob beispielsweise der Zweck Marketing ist, und die Schülerfotos auf der Website veröffentlicht werden sollen. Dies sollte klar aus der Fotofreigabe hervorgehen. Oder haben die Schülerfotos den Zweck, für die Schülerzeitung verwendet zu werden, dann sollte dies klar herausgestellt werden. Der Trick besteht darin, die Einwilligung nicht pauschal einzuholen, auch wenn dies seitens der Eltern häufig unterschrieben würde und auf den ersten Blick für die Schule einfacher zu handhaben wäre.

Besser ist es, pro Zweck eine Einwilligung einzuholen und dies kann ganz einfach mittels eines Formulars abgefragt werden. Das Formular mit der Überschrift “Fotofreigabe: Recht am eigenen Bild Ihres Kindes” kann dann beispielsweise in die nachfolgenden Kategorien eingeteilt werden: Zustimmung oder Ablehnung für Klassenfotos, die in Papierform oder digital den Eltern zur Verfügung gestellt werden, Zustimmung oder Ablehnung von Schülerfotos, die von Schulereignissen gemacht werden und schließlich die Zustimmung oder Ablehnung von Schülerfotos, die auf der Website veröffentlicht werden sollen. Bleibt zum Schluss noch die Frage nach der Anzahl der geplanten Schülerfotos pro Zweck!

Um die Rückläuferquote der Einwilligungen dramatisch zu erhöhen, hat sich gezeigt, dass Schätzwerte der Schule aus der Vergangenheit den Eltern eine gute Orientierung geben können. Dies kann ggf. dazu führen, dass eine Einwilligung bei wenigen Fotos gegeben wird, eine Ablehnung jedoch bei vielen prognostizierten Fotos.

Das Unternehmen suhling management consulting hat ihre Expertise im Datenschutz und IT-Sicherheit. Sie beschäftigt sich mit Managementsystemen (ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001), deren Auditierung, Aufbau und Aufrechterhaltung und seit 2007 mit dem Datenschutz, sowie der Zertifizierung von Managementsystemen. suhling management consulting bietet Ihre Dienstleistung als interner und externer Datenschutzbeauftragter für Unternehmen an.

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Was brauchen große Kinder? – Plädoyer für Schulen als kindgerechte Bildungs- und Lebensorte

Was brauchen große Kinder? - Plädoyer für Schulen als kindgerechte Bildungs- und Lebensorte
Kinder in der element-i-Schule im Step – Freie Grundschule Stuttgart

Die Lebenswelten von Kindern haben sich stark verändert: Mädchen und Jungen, die dem Kleinkindalter entwachsen sind, fehlen vielfach Möglichkeiten und Orte für unbeaufsichtigtes Spiel in der Gruppe. In ihrem Vortrag auf dem Kongress Invest in Future (27./28. Oktober 2014 in Stuttgart) plädiert Oggi Enderlein, Vorstand der Initiative für roße Kinder e.V., für kindgerechte Ganztagsschulen, die Möglichkeiten für eigenständige Welterkundung und soziales Lernen in der Kindergruppe schaffen.

Stuttgart – “Kinder, die Probleme machen, sind Kinder, die Probleme haben”, sagt die Diplom-Psychologin und Buchautorin Oggi Enderlein. Mit Verhaltensauffälligkeiten sowie vielfältigen psychischen und körperlichen Symptomen wiesen sie darauf hin, dass etwas in ihrer Lebenswelt nicht mehr stimme. Erwachsene seien aufgerufen, die Zeichen ernst zu nehmen und gute Rahmenbedingungen für mehr kindliche Lebensqualität zu schaffen. “Es ist nach wie vor viel zu wenig bekannt, was “große” Kinder zwischen sechs und 13 Jahren für ein gesundes Aufwachsen benötigen: nämlich ausreichend Freiraum für selbstbestimmte, informelle Lernprozesse in der Kindergruppe”, erklärt die Expertin, die aus diesem Grund 2003 den Verein “Initiative für Große Kinder” ins Leben rief. Hier engagieren sich Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, aus Verbänden und Verwaltungen sowie Elternvertreterinnen und -vertreter.

Aufruf zum Kulturwandel in Schulen
Oggi Enderlein hält Schulen für besonders geeignet dafür, Kindern die erforderliche Lebens- und Lernqualität zu bieten: “Die meisten Mädchen und Jungen wachsen heute ohne bzw. mit nur einem Geschwisterkind auf. Auch im Wohnumfeld finden sie oft weder ausreichend Spielkameradinnen und -kameraden noch für ihr Alter attraktive Aktionsräume. Sie sagen daher, dass sie gerne zur Schule gehen, weil sie dort mit ihren Freundinnen und Freunden zusammen sind.” Es böte sich also an, Schulen als Ganztagsschulen auszugestalten. Sie könnten Kindern – idealerweise in Kooperation mit Institutionen und Personen aus dem Umfeld – neben herkömmlichen Lerninhalten auch Lebens-, Erfahrungs- und Bewegungsmöglichkeiten eröffnen. Schulen, denen es gelungen sei, eine solche Kultur zu gestalten, erhöhten damit nicht nur die Lern- und Lebensfreunde der Mädchen und Jungen, sondern auch die der Lehrkräfte und Eltern, betont Oggi Enderlein. Solche Bildungseinrichtungen hätten sich von der Maxime “Wie muss das Kind sein, damit es der Schule gerecht wird?” verabschiedet. Stattdessen orientierten sie ihren Alltag an der Frage “Wie muss unsere Schule sein, damit sie dem Kind gerecht wird?”

Am 27. Oktober um 14.00 Uhr hält Oggi Enderlein im Forum “Ganztagsschulen, Bildungshäuser – gute Konzepte für Bildung und Betreuung?” auf dem Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future in Stuttgart einen Vortrag zu diesem Thema.

Invest in Future: Diskussionsplattform für Zukunftsfragen
Invest in Future richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, von Trägern und aus Unternehmen sowie aus Wissenschaft und Forschung und behandelt Zukunftsfragen in den Themenbereichen Kinderbetreuung und Bildung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege. Das Schwerpunktthema 2014 lautet: “Potenziale nutzen – Bildungschancen für Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?” Das komplette Kongressprogramm mit rund 60 Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops in 20 Themenforen ist auf der Veranstaltungswebsite unter www.invest-in.future.de abrufbar.

Links:
Invest in Future: www.invest-in-future.de
Initiative für Große Kinder e.V.: www.initiative-grosse-kinder.de
Film “Was brauchen große Kinder in Schule, Hort und Elternhaus?”: paedagogikfilme.de/Fuer-Schulen/Was-brauchen-grosse-Kinder/

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Posterbuch “Islamische Feiertage”

Poster für den interkulturellen Unterricht

Posterbuch
Kandil-Poster

Aktiv gegen Vorurteile

Muslimische Traditionen, für Kinder erklärt: Kinder aus Migrantenfamilien sind in jeder Schule vertreten, doch geeignetes Unterrichtsmaterial für interkulturellen und interreligiösen Unterricht ist Mangelware. Insbesondere das Thema Islam wird mehr durch Ängste und Vorurteile als durch Wissen und Akzeptanz bestimmt. Das Posterbuch “Islamische Feiertage” schließt diese Lücke, indem es die Lebenswelt muslimischer Schüler in den Unterricht einbezieht – ohne Wertung oder Mission, dafür mit Anerkennung für kulturelle und familiäre Traditionen.

Im Mittelpunkt der Poster für den interreligiösen Unterricht stehen die Feiertage, basierend auf der Philosophie, dass gemeinsames Feiern der Beginn eines guten Miteinanders ist. Darüber hinaus stellen die Poster die gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam heraus.

Kostenloses Begleitheft für Lehrer und Eltern

Die Poster mit Hintergrundinformationen über islamische Feiertage erleichtern den Einstieg zu Unterrichtseinheiten zum Thema Islam. Ergänzt wird es durch ein PDF mit Informationen und Anregungen für Lehrkräfte und Eltern, damit das Thema im Unterricht altersgerecht vertieft werden kann. Das PDF ist kostenlos erhältlich und kann über das Kontaktformular der Website http://islam-feiertage.de oder unter der Mailadresse post@islam-feiertage.de angefordert werden. Ebenfalls kostenlos ist ein begleitender Handzettel zum Ausdrucken, der als PDF-Datei von http://islam-feiertage.de heruntergeladen werden kann.

Posterbuch “Islamische Feiertage”
- “Kandil-Poster. Muslimische Traditionen, für Kinder erklärt”
- Posterbuch über islamische Feiertage mit 12 Postern im Format DIN A2, A3 oder A4, Calvendo 2014
- ab Euro 19,90, erhältlich im Buchhandel oder im Internet über http://islam-feiertage.de
- für den interreligiösen Unterricht in Grundschulen, für Gruppenarbeit und interkulturelle Familien
Das Posterbuch im Internet: http://islam-feiertage.de
Info-PDF: http://kandil-marketing.online.de/portal/images/uploads/posterbuch-handzettel.pdf
Hochauflösendes Bildmaterial zum Herunterladen: http://www.kandil.de/presse/index.php

Engagiert für Vielfalt: Das Online-Portal kandil.de für interkulturelle Familien und Kinder mit Migrationshintergrund wurde im Jahr 2000 von Ines Balcik gegründet, die unter anderem Arabistik studierte und durch die Liebe zu ihrer eigenen deutsch-türkischen Familie dazu inspiriert wurde, sich für interkulturelle und interreligiöse Themen bzw. mehr Verständnis zwischen den Kulturen zu engagieren.

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Am Römerkastell 7
61197 Florstadt
01774031960
presse@kandil.de
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Schritt für Schritt: Inklusion in Schule und Unterricht

Ein Arbeitsbuch für die Praxis

Schritt für Schritt: Inklusion in Schule und Unterricht
Inklusion: Chance für Schule und Unterricht

Inklusion ist machbar und bietet eine echte Chance – aber nicht automatisch, sondern nur wenn Unterricht und Schule systematisch entwickelt werden. Dies ist der nie beschönigende, sondern zielorientierte Ansatz von “Inklusion. Schritt für Schritt”, dessen Autorinnen auf langjährige Erfahrungen in der inklusiven Pädagogik zurückblicken. Mit dem neuen Band legen sie ein handfestes und gleichzeitig theoretisch fundiertes Arbeitsbuch für alle vor, die sich mit Inklusion im Schulalltag beschäftigen und Orientierung, Anregungen und Hinweise suchen.

“Inklusion. Schritt für Schritt” weist über verschiedene Stufen einen Weg zum inklusiven Unterricht. Im ersten Teil hilft der Band dabei, die persönliche Einstellung und Haltung zur inklusiven Bildung sowie die eigene Rolle im Unterricht zu reflektieren. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Blick auf das System Schule – denn Inklusion kann nur funktionieren, wenn förderliche Rahmenbedingungen geschaffen werden und Schule konzeptionell und praktisch weiterentwickelt wird. Das gilt auch für den Unterricht: Hier betrachtet der neue Band Möglichkeiten der Teamarbeit, Unterrichtsmethoden, Individualisierung oder Leistungsbewertung. Jeden Schritt begleiten Checklisten, Praxisbeispiele veranschaulichen die Inhalte. Die Autorinnen ermuntern, weitere Personen zur eigenen Arbeit und Reflexion hinzuziehen, andere Institutionen einzubinden und Aufgaben gemeinsam oder arbeitsteilig zu erledigen. Dabei gehen sie stets davon aus, dass nicht alles sofort geändert und verbessert werden kann, es aber wichtig ist zu wissen, in welche Richtung man sich bewegen möchte. Eben Schritt für Schritt – zum Ziel.

Zu den Autorinnen: Gundula Dechow ist Regelschullehrerin und Sonderschullehrerin (Fachrichtungen “Hören” und “Sprache”) und arbeitet in der Integration an allen Schulformen am Landesförderzentrum Hören in Schleswig. Konstanze Reents ist Förderschullehrerin in Niedersachsen (Schwerpunkte “Lernen” und “Geistige Entwicklung”) und arbeitet u.a. im Rahmen des Regionalen Integrationskonzepts an Regelschulen. Katja Tews-Vogler ist Gymnasiallehrerin und Sonderschullehrerin. Sie arbeitet am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein in der Lehreraus- und -fortbildung.

Inklusion. Schritt für Schritt. Chance für Schule und Unterricht. Von G. Dechow, K. Reents u. K. Tews-Vogler. 152 S., ISBN 978-3-589-03949-4, Eur (D) 22,95 / Eur (A) 23,60 / sFr 35,30, Cornelsen Scriptor 2013

http://www.cornelsen.de

Die Cornelsen Schulverlage bündeln Erfolgsmarken wie Cornelsen, Duden Schulbuch, Oldenbourg Schulbuch oder Volk und Wissen. Das Verlagsunternehmen entwickelt neue Konzepte für Schule und Unterricht, um das Lernen und Lehren zu erleichtern und den digitalen Wandel an Schulen zu unterstützen. Curriculare Vorgaben werden in mehrjährigen Bildungsgängen und unterschiedlichen Medienformaten abgebildet. Das Verlagsprogramm umfasst Bildungsmedien für alle Fächer, Schulformen und Bundesländer. Heute sind die Cornelsen Schulverlage fester Bestandteil der Bildungslandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kontakt:
Cornelsen Schulverlage
Judith Krieg
Mecklenburgische Straße 53
10437 Berlin
030-89785-186
judith.krieg@cornelsen-schulverlage.de
http://www.cornelsen.de

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Ausbildungsbörse “LastMinit” informiert vor der Ferienzeit

Freie Ausbildungsplätze auf der Ausbildungsbörse “LastMinit”

Die Planungen für die Ausbildungsmesse “LastMinit” des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München (RAW) und der Münchner Volkshochschule (MVHS) laufen auf vollen Touren. Wie im letzten Jahr werden am Samstag, den 14. September 2013, von 10.00 bis 14.00 Uhr im neuen Stadteilzentrum Hasenbergl-Nordhaide im Kulturzentrum 2411, Blodigstrasse 4, Ecke Dülferstrasse (direkt am U-Bahnhof Hasenbergl) Unternehmen offene Ausbildungsplätze anbieten. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr haben sich dieses Jahr noch mehr Aussteller für die Börse angemeldet. Darunter befinden sich Unternehmen aus den Branchen Einzelhandel, Hotel, Handwerk und Logistik. Auch die IHK München wird vor Ort sein. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer (HWK), die in Zusammenarbeit mit den Handwerksbetrieben etliche Ausbildungsplätze anbietet. Insgesamt werden über 30 Aussteller auf der Ausbildungsbörse ihr Angebot präsentieren.
Um die offenen Stellen bestmöglich besetzen zu können, wollen die Veranstalter noch vor den beginnenden Ferien über die “LastMinit” informieren. Die “LastMinit” wendet sich an alle Auszubildende, die am 14.09. noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder sich bereits für das nächste Ausbildungsjahr vorinformieren wollen. Besonders willkommen sind Auszubildende mit Migrationshintergrund und ihre Eltern. Für diese Gruppe wird es ein eigenes Beratungsangebot auf der “LastMinit” geben, bei dem die Interessierten alles über Berufsbilder und -wege erfahren.
Wer im Vorfeld Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen benötigt, kann zwischen dem 02.09. – 13.09.13 einen Termin mit folgenden Bildungslokalen vereinbaren: BildungsLokal Hasenbergl, Derya Bozaba, Tel: 089/31202118 BildungsLokal Neuperlach, Petra Heinen, Tel: 089/62837751 BildungsLokal Schwanthalerhöhe, Katja-Ojala-Kocak, Tel: 089/50028749 BildungsLokal Neuaubing/Westkreuz, Miroslava Rabe, Tel: 089/8105937920
Das Spektrum der angebotenen Berufe auf der Ausbildungsbörse ist vielfältig: Im Einzelnen haben die Jugendlichen die Wahl zwischen offenen Stellen z.B. als Bäcker/in, Elektroniker/in, Friseur/in, Hotelfachmann/frau, Mechatroniker/in, Schreiner/in und jeder Menge kaufmännischer Berufe aus dem Bereich Bürokaufmann/frau, Bürokommunikation, Einzelhandel, Verkehrsservice.
Auf Grund der hohen Nachfrage seitens der Aussteller, bieten die Organisatoren im Ausstellungsgebäude noch zusätzliche Räume an. Firmen, die ihre offenen Stelle noch nicht vergeben haben oder denen der Azubi kurzfristig abgesprungen ist, können sich gerne beim Veranstaltungsleiter Cengiz Onur, Referat für Arbeit und Wirtschaft der LH München, anmelden: Telefon 089 233 245 36 oder Email an cengiz.onur@muenchen.de.

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