EU-Richtlinie bestätigt Haftung privater Reise-Organisatoren!

Die neue EU-Pauschalreiserichtlinie unterstreicht Veranstalterhaftung für private Reise-Organisatoren!

EU-Richtlinie bestätigt Haftung privater Reise-Organisatoren!

EU-Pauschalreiserichtlinie (Bildquelle: copyright: cirquedesprit/ Fotolia)

Es bleibt dabei: wer aus falsch interpretierter Sparsamkeit selbst eine Reise für eine Gruppe bucht, geht privat große finanzielle Risiken ein. Der EU-Rat und das Parlament haben nach langen Verhandlungen einen Kompromiss zur Verabschiedung der neuen EU-Pauschalreiserichtlinie gefunden.

Die neue Pauschalreiserichtlinie stärkt die Rechte der Reisenden gegenüber dem Reiseveranstalter im Sinne des deutschen Verbraucherschutzes. Als Reiseveranstalter gilt nun auch EU-weit ein privater Reise-Organisator, der seinen Freunden, Vereins- und Clubmitgliedern, Arbeitskollegen, oder Mannschaftskollegen die Reisen organisiert und anbietet. Er haftet, wie nach deutschen Reiserecht schon seit Jahren üblich, mit seinem Privatvermögen. Er zeichnet für alle Eventualitäten auf seiner selbst organisierten Reise (Verspätungen, Umbuchungen, Terror-Akte, Unfälle etc.) verantwortlich.

Auch Online-Portale werden stärker in die Veranstalterhaftung genommen. Diese beriefen sich bei jeglichen Problemen und Haftungsfragen sowie Regress-Ansprüchen auf eine reine Vermittlertätigkeit. Lediglich die Reisebüros wurden bei dem Beschluss weitestgehend aus der Veranstalterhaftung befreit, weshalb wir zur Vorsicht raten. Buchen Sie Ihre eigene Gruppe nur bei Reisebüros, die Ihnen bei einer eigens veranstalteten Reise eine Veranstalter-Haftpflicht-Versicherung garantieren. Nur diese entspricht den Richtlinien eines korrekten Verbraucherschutzes bei Reisen!

Internet, Smartphones & Co machen es möglich – immer mehr Deutsche organisieren ihre Reisen selbst. Im Unterschied zu TUI & Co. werden solche nicht-gewerblichen Reiseorganisatoren als “Schwarztouristiker” bezeichnet. “Neben Einzelpersonen sind es häufig Sportvereine, Kirchengemeinden und Verbände, die ihren Mitgliedern eine schöne Reise ermöglichen wollen und dadurch ungewollt zu einem Reiseveranstalter werden”, sagt Antonio Marin, Betreiber des Reiseportals Golfreisen-Hotels.de. “Auch wenn sie damit keinen Gewinn erzielen wollen, gelten für sie die gleichen Vorschriften wie professionelle Veranstalter, etwa bei der Haftpflicht, dem Insolvenzschutz und der Besteuerung.”

Zum “Schwarztouristiker” kann man schon werden, wenn man Bahnfahrt und Hotelzimmer für eine Junggesellenabschieds-Gruppe und die jährliche Mannschaftsreise des Sportclubs über seine eigene Kreditkarte bucht. Auch ein Tagesausflug der Schulklasse mit dem Bus inklusive Mittagessen macht den organisierenden Lehrer unter Umständen zu einem Reiseveranstalter. Denn wer mindestens zwei wesentliche Reiseleistungen wie Unterkunft, Anreise oder Verpflegung für andere organisiert, hat nach dem Gesetz eine Pauschalreise zusammengestellt.

Die schlimmsten Konsequenzen solcher privat organisierten Reisen offenbaren sich im Schadensfall. Wenn ein Reiseteilnehmer sich verletzt oder die Gruppe infolge eines Unwetters länger als geplant am Urlaubsort verweilen muss, haftet der Veranstalter, notfalls mit seinem Privatvermögen. Da bei Geld die Freundschaft bekanntlich aufhört, kann der Organisator davon ausgehen, dass bei größeren Summen die Teilnehmer mit Schadenersatzansprüchen auf ihn zukommen werden. Spätestens Versicherungen werden nach einem Schadenfall versuchen, sich das Geld von dem für die Reise verantwortlichen Reiseveranstalter zurückzuholen. Eine Reiseversicherung im Privatbereich schützt Organisatoren übrigens nicht vor Haftung.

Ausführlichere Informationen zur Novellierung finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz:
http://www.bmjv.de/DE/Themen/ReisenundVerkehr/PauschalreiseRL/Pauschalreiserichtlinie_node.html

Ein ausführliches Interview zum Thema finden Sie unter: http://www.golfreisen-hotels.de/experten/sicheres-reisen/

Travel-Emotion ist eine Werbe- und PR-Agentur mit breit gefächertem Dienstleistungsportfolio und namhaften Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Schwerpunkt der Agenturtätigkeit ist gleichwohl die Betreuung von Unternehmen aus der Touristik. Zuletzt wurde die Agentur mit dem Publikumspreis des Werbe Grand Prix in der Kategorie “Kataloge Tourismus” ausgezeichnet.

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Reisen: BGH begrenzt die Vorauszahlungshöhe und Stornogebühren

Eine Information der Kanzlei PWB Rechtsanwälte

Reisen: BGH begrenzt die Vorauszahlungshöhe und Stornogebühren

26. Januar 2015. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat unlängst die von Reiseanbietern verlangten Anzahlungs- und Stornogebühren gedeckelt. Sabrina Kirchner, Anwältin der Kanzlei PWB Rechtsanwälte ( www.pwb-law.com ) weist darauf hin, dass auch für online gebuchte Reisen maximal 20 Prozent der Kosten als Anzahlung zulässig sind.

In den vergangenen Jahren stiegen die geforderten Anzahlungen für Pauschalreisen unterschiedlicher Anbieter erheblich an. Auch der Zeitpunkt, wann der Gesamtpreis der Reise fällig wurde, wurde von einigen Veranstaltern bis zu 45 Tage vor Reiseantritt nach vorne verlegt. “Viele Veranstalter nutzten die Kunden sozusagen im Vorfeld als Darlehensgeber”, sagt Rechtsanwältin Kirchner, die sich auf das Reiserecht spezialisiert hat.

In gleich drei Verfahren hat der BGH (Urt. v. 10.12.2014, Az. X ZR 85/12; X ZR 13/14; X ZR 147/13) festgestellt, dass Anzahlungen in Höhe von 25 oder mehr Prozent des Reisepreises zu hoch sind. Die entsprechenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen seien diesbezüglich unwirksam. Rechtsanwältin Sabrina Kirchner: “Feste und verbindliche Angaben im Reiserecht sucht man leider vergebens. Der Kunde trägt das Risiko und je höher die zu leistende Anzahlung ist, desto größer ist das Verlustrisiko bei einer Insolvenz des Reiseveranstalters.” Tatsächlich soll es bis dato noch keinen einzigen Fall geben, in dem ein Kunde bei einer Insolvenz des Reiseveranstalters auch nur eine Quote seiner Anzahlung zurückbekommen hätte.

“Etliche Veranstalter”, so Sabrina Kirchner, “müssen nun wohl ihre bisherigen AGB überarbeiten. Denn auch die Stornopauschalen bei Stornierung der Reise, die bis zum 30. Tag vor Reiseantritt erfolgen muss, wurde durch den BGH mit der 20-prozentigen Anzahlung gedeckelt.” Bislang lagen die Stornogebühren teils zwischen 25 und 40 Prozent des Gesamtpreises.

PWB Rechtsanwälte

Die Kanzlei PWB Rechtsanwälte (Jena) ist auf das Kapitalanlage-, Kapitalmarkt- und das Wirtschaftsrecht ausgerichtet. Die Kanzlei berät private und institutionelle Kapitalanleger und kommunale Gebietskörperschaften auf allen Gebieten des Kapitalanlage- und Wirtschaftsrechts.

PWB Rechtsanwälte gehört zu den großen mitteldeutschen Anwaltskanzleien mit neun spezialisierten Juristinnen und Juristen und 50 nicht juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Firmenkontakt
PWB Rechtsanwälte
Philipp Wolfgang
Löbdergraben 11a
07743 Jena
03641 35 35 08
pwb@pwb-law.com
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Agentur für KreativeKommunikation
Erich Jeske
Martinskloster 3
99084 Erfurt
0361 7892609
info@jeske-pr.de
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www.mit-Pferden-reisen informiert: Reiserecht

Urlaub mit dem eigenen Pferd – die rechtliche Sicht

www.mit-Pferden-reisen informiert: Reiserecht

Urlaub mit dem eigenen Pferd: Die rechtliche Sicht

Hamburg, .27. Juni 2013 – Für Reiter gibt es kaum etwas Schöneres, als mit dem eigenen Pferd zu verreisen. Leider sind aber oft die Versprechungen in Prospekten groß und die Enttäuschung anschließend ebenfalls.
Welche rechtlichen Möglichkeiten hat man, wenn das Pferd mit einer Kolik wegen verschimmelter Silage in der Klinik steht? Lars Jessen, Rechtsanwalt aus Hamburg, informiert auf Mit-Pferden-reisen.de über die möglichen Probleme eines Reiterurlaubs und welche Ansprüche man im Schadensfall hat.

Wer einen Reiterurlaub mit eigenem Pferd bucht, informiert sich im Internet oder in Katalogen. Dort sind Versprechungen oft groß: Außenboxen, individuell zusammenstellbares Futter, Weidegang, Ausbildung, in allen Disziplinen, 100 Kilometer Reitwege, die direkt am Stall beginnen. Für den Menschen soll ebenfalls ausreichend gesorgt sein. Darauf hin wird gebucht.
Wenn sich nun herausstellt, dass der Stall- und Pensionsbesitzer zwar die Buchung für die Menschen, nicht aber für die beiden Pferde aufgenommen hatte, anstatt der versprochenen Außenboxen nur dunkle Innenboxen frei sind, das “individuelle Futter” nur aus für manche Pferde unverträglichem Hafer besteht, und die versprochene Weide mit Stacheldraht eingezäunt ist, haben die meisten Kunden ein Problem.
Sind dann die gebuchten Zimmer noch dazu ohne Bad und WC, möchten die meisten vielleicht am liebsten gleich abreisen und nicht nur keinen Cent bezahlen, sondern auch nich Schadensersatz wegen des verdorbenen Urlaubs.

Die rechtliche Sicht

Durch die Buchungsbestätigung des Stallinhabers ist ein Vertrag geschlossen worden, dessen Inhalt bzw. die einzelnen Leistungsinhalte sich nach dem Prospekt richten. Wird keine der versprochenen Leistungen erfüllt, kann man den Vertrag kündigen und abreisen und muss den Reisepreis nicht bezahlen.
Was aber ist mit den Kosten, die durch die Anfahrt entstanden sind (Anhängermietpreis, Treibstoff, Transportversicherung etc.), und mit den sog. “entgangenen Urlaubsfreuden”?

Da der Stallinhaber wusste, dass die Angaben in seinem Prospekt nicht zu erfüllen waren, haftet er auf Schadensersatz. Die Berechnung der finanziellen Höhe ist bei den Reisekosten relativ einfach. Die tatsächlich entstandenen Kosten müssen erstattet werden. Schwieriger wird es bei den “entgangenen Urlaubsfreuden” bzw. den nun nicht entsprechend nutzbaren Ferientagen. Hier schuldet der Stallinhaber für die nutzlos aufgewendete Urlaubszeit eine angemessene Entschädigung in Geld.

Die Sache mit dem Beweis

Abschließend ist natürlich zu bemerken, dass die Reisenden die Beweispflicht dafür haben, dass der Schaden am Tier tatsächlich auf ein Fehlverhalten des Stallinhabers zurückzuführen ist.

Weitere Infos auf Mit-Pferden-reisen.de

Den kompletten Artikel zum Thema Reiserecht , rund 65 Testberichte zu Pferdeanhängern und Pferdeanhänger-Zugfahrzeugen sowie viele weitere interessante Informationen für mobile Reiter und Pferde sind auf Mit-Pferden-reisen.de veröffentlicht.

Mit-Pferden-reisen ist seit Juli 2010 Deutschlands umfangreichstes Online-Portal für mobile Reiter und Pferde: Mehr als 65 unabhängige Testberichte über Pferdeanhänger und Zugfahrzeuge sowie Zubehör aller Art sind online abzurufen und werden regelmäßig erweitert.

Weitere Schwerpunkte neben dem Thema Pferdeanhänger und Pferdetransport sind die Bereiche Aus- und Wanderreiten, sei es fürs Wochenende oder einen längeren Reiturlaub in Deutschland oder im Ausland.

93 Prozent der Portalbesucher haben mindestens ein eigenes Pferd und fahren regelmäßig zu Turnieren oder in entferntere Ausreitregionen.

Kontakt
www.mit-pferden-reisen.de
Doris Jessen
Brunskamp 5f
22149 Hamburg
040-672 17 48
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