Gebr. Sanders GmbH & Co. KG: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Gebr. Sanders GmbH & Co. KG: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Gebr. Sanders GmbH & Co. KG: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/mittelstandsanleihen.html
Die Gebr. Sanders GmbH & Co. KG ist zahlungsunfähig. Das zuständige Amtsgericht Bersenbrück gab dem Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung statt (Az.: 9 IN 62/16).

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der Bettwarenhersteller Gebr. Sanders hatte bereits zuvor Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens gestellt. Dieses Verfahren steht Unternehmen zur Verfügung, die sich zwar in einer wirtschaftlichen Schieflage befinden aber noch zahlungsfähig sind und Aussichten auf eine erfolgreiche Sanierung haben. Inzwischen ist aber die Zahlungsunfähigkeit eingetreten, sodass nun ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet wurde. Grund für die Zahlungsunfähigkeit sei, dass die Prolongation einer Kreditlinie nicht erklärt wurde. An dem angestrebten Sanierungskurs ändere dies nach Unternehmensangaben allerdings nichts. Das Insolvenzverfahren ändert ebenso wenig etwas daran, dass die ursprünglich am 22. Oktober fällige Zinszahlung für die Mittelstandsanleihe ausfällt.

Die Gebr. Sanders GmbH & Co. KG hatte im Oktober 2013 eine Anleihe mit einem Volumen bis zu 22 Millionen Euro begeben (ISIN: DE000A1X3MD9 / WKN: A1X3MD). Bei einer fünfjährigen Laufzeit ist die Anleihe mit 8,75 Prozent p.a. verzinst. Die Zinszahlungen sind halbjährlich jeweils zum 22. April und 22. Oktober fällig.

Den Sanierungsprozess möchte das Unternehmen im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung mit Hilfe eines vorläufigen Sachwalters fortführen. In vergleichbaren Fällen waren Sanierungsbemühungen auch häufig mit Einschnitten für die Anleger verbunden. Dabei geht es nicht “nur” um eine ausgebliebene Zinszahlung, sondern häufig auch um Maßnahmen wie Senkung des Zinssatzes, Stundung der Zinsen oder Verlängerung der Laufzeit. Für die Anleger bedeutet dies auch oftmals, dass sie länger im Risiko stehen. Zudem ist nicht gesagt, dass eine nachhaltige Sanierung überhaupt gelingt. Beunruhigte Anleger können sich in dieser schwierigen Situation an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt wenden, der die rechtlichen Möglichkeiten prüfen kann.

So kann die Anleihe möglicherweise vorzeitig gekündigt und die Rückzahlung des Nominalbetrages gefordert werden. Auch Ansprüche auf Schadensersatz können ggf. wegen einer fehlerhaften Anlageberatung geltend gemacht werden.

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GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater ist eine internationale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht sowie im Kapitalmarktrecht und Bankrecht. Zu den Mandanten gehören nationale und internationale Unternehmen und Gesellschaften, institutionelle Anleger und Privatpersonen.

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Enterprise Holdings: Gelder der Anleger stehen im Feuer

Enterprise Holdings: Gelder der Anleger stehen im Feuer

Enterprise Holdings: Gelder der Anleger stehen im Feuer

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/mittelstandsanleihen.html
Was mit einer ausbleibenden Zinszahlung begann, kann für die Anleger der Enterprise Holdings zu hohen finanziellen Verlusten führen. Mit weiteren Auszahlungen ist kaum noch zu rechnen.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der Versicherungsanbieter Enterprise Holdings ist insolvent. Für die Anleger der beiden Mittelstandsanleihen bedeutet dies, dass keine weiteren Auszahlungen erfolgen werden. Von den vom Obersten Gerichtshof in England bestellten Verwaltern gab es weitere schlechte Nachrichten für die Anleger.

So hat es zwar ein Sonderkonto für die Zinszahlungen der Anleihe gegeben. Allerdings war dies kein notarielles Anderkonto. Das Geld geht damit in die Insolvenzmasse ein und wird nicht speziell an die Anleger ausgeschüttet. Hoffnungen auf eine volle Rückzahlung des Anleihebetrags bestehen nach Aussagen der Verwalter kaum und auch eine Fortführung der Enterprise Holdings erscheint unwahrscheinlich. Für die Anleger bedeutet dies, dass ihre Forderungen nicht besichert sind und sie im Insolvenzverfahren wie andere Gläubiger auf eine Insolvenzquote hoffen müssen.

Für die Enterprise Holdings waren die Einnahmen aus dem Geschäft der operativen Tochter Enterprise Insurance Company substanziell. Da diese Versicherungsgesellschaft zahlungsunfähig ist, kann die Enterprise Holdings keine Erträge mehr erwarten und ist selbst bilanziell überschuldet. Folglich kann das insolvente Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Damit sind die Gelder der Anleger beider Anleihen gefährdet. Auch vor dem Hintergrund, dass es sich um ein Insolvenzverfahren nach britischem Recht handelt, können sich die Anleger an im Bank- und Kapitalmarktrecht sowie internationalem Recht kompetente Rechtsanwälte wenden.

Mit welcher Insolvenzquote die Anleger im Insolvenzverfahren rechnen können, ist noch völlig offen. Finanzielle Verluste sollten aber einkalkuliert werden. Allerdings müssen sich die Anleger nicht nur auf das Insolvenzverfahren verlassen, sondern können auch noch weitere rechtliche Optionen prüfen lassen. Dazu gehört auch die Geltendmachung von Ansprüchen auf Schadensersatz. Diese können u.a. entstanden sein, wenn die Anleger fehlerhaft beraten wurden und von den Vermittlern bzw. Beratern nicht umfassend über die Risiken ihrer Geldanlage aufgeklärt wurden.

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Insolvenzverfahren KTG Agrar: Eigenverwaltung beendet

Insolvenzverfahren KTG Agrar: Eigenverwaltung beendet

Insolvenzverfahren KTG Agrar: Eigenverwaltung beendet

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/mittelstandsanleihen.html
Insolvenzverfahren über die KTG Agrar SE wurde die Eigenverwaltung am 28. September aufgehoben. Das Verfahren wird nun als Regelinsolvenzverfahren fortgeführt.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Mit der Aufhebung der Eigenverwaltung und dem Übergang in ein Regelinsolvenzverfahren dürften alle Versuche zur Rettung und Sanierung der KTG Agrar endgültig vom Tisch sein. Überraschend ist das nach dem Verkauf der wesentlichen Unternehmensbestandsteile und angesichts der Überschuldung des Unternehmens nicht. Für die Anleger der beiden Mittelstandsanleihen Biowertpapier II und Biowertpapier III nimmt die Gefahr des Totalverlusts allerdings immer konkretere Züge an. Denn die Aussichten auf eine Insolvenzquote sind sehr gering. Insgesamt haben die Anleger über die beiden Anleihen 342 Millionen Euro investiert, die nun im Feuer stehen.

Dennoch sollten die Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet werden. Dafür gilt nach wie vor eine Frist bis zum 17. März 2017. Zuvor steht am 6. Oktober die wichtige Gläubigerversammlung in Hamburg an. Für die Anleger ein wichtiger Termin, da es u.a. um die Fortführung des Insolvenzverfahrens geht. Gläubiger, die an der Versammlung nicht teilnehmen können, können sich auch vertreten lassen und ihr Stimmrecht an den Bevollmächtigten übertragen. Zur Vertretung ihrer Interessen im Insolvenzverfahren und zur Anmeldung der Forderungen können sich Anleger an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrenen Rechtsanwalt wenden.

Da die Anleger aber nicht mit einer Befriedigung ihrer Forderungen im Insolvenzverfahren rechnen können, können auch weitere rechtliche Schritte erwogen werden, um die finanziellen Verluste zu minimieren. Das kann völlig unabhängig vom Insolvenzverfahren geschehen. In Betracht kommt dabei insbesondere die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen. Mögliche Forderungen können dabei in alle Richtungen geprüft werden. Ansprüche könnten gegen die Unternehmens- und Prospektverantwortlichen bestehen, wenn in den Emissionsprospekten schon falsche Angaben gemacht worden sein sollten und die Lage des Unternehmens falsch dargestellt wurde.

Außerdem können auch Forderungen gegen die Anlagevermittler bzw. -berater entstanden sein. Sie hätten die Anleger auch umfassend über die Risiken der Geldanlage aufklären müssen.

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HCI Shipping Select XXIII: Möglichkeiten der Anleger

HCI Shipping Select XXIII: Möglichkeiten der Anleger

HCI Shipping Select XXIII: Möglichkeiten der Anleger

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/hci-schiffsfonds-und-flottenfonds.html
Den Anlegern des HCI Shipping Select XXIII erging es wie vielen anderen Schiffsfonds-Anlegern auch: Ihre Erwartungen wurden enttäuscht. Noch können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der HCI Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIII wurde im September 2007 aufgelegt. Die Fondsgesellschaft investierte in die Einschiffsgesellschaften der Containerschiffe MS Anna S und MS Ellen S, die in diesem Jahr verkauft wurde. Die Anleger konnten sich mit einer Mindesteinlage von 10.000 Euro beteiligen. Insgesamt wurden bei den Anlegern rund 21 Millionen Euro eingesammelt. Die Erwartungen auf ordentliche Renditen erfüllten sich jedoch nicht. Ob mit nur noch einem Schiff als Zielobjekt die Kehrtwende geschafft werden kann, ist unwahrscheinlich.

Anleger, die nicht mehr an eine Wende glauben, haben noch die Möglichkeit, Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen. Dazu können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt wenden. Allzu lange sollten die Anleger damit nicht mehr warten. Denn ab dem kommenden September setzt die zehnjährige Verjährungsfrist ein.

Wie so viele andere Schiffsfonds hatte auch der HCI Shipping Select XXIII mit den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 zu kämpfen. Bei sinkender Nachfrage und gleichzeitigen Überkapazitäten konnten die erforderlichen Charterraten nicht mehr erzielt werden. Bis heute hat die Container-Schifffahrt ihre Krise noch nicht überwunden.

In den Anlageberatungsgesprächen wurden Beteiligungen an Schiffsfonds allerdings häufig als sichere und rentable Geldanlage dargestellt. Die Realität sah oft anders aus und Anleger haben bei den zahlreichen Schiffsfonds-Insolvenzen viel Geld verloren. Allerdings hätten sie im Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung auch über die Risiken ihrer Geldanlage umfassend informiert werden müssen. Obwohl für die Anleger das Risiko des Totalverlusts besteht, blieb diese Aufklärung erfahrungsgemäß aber häufig aus oder fand nur unzureichend statt.

Auch die teilweise hohen Vermittlungsprovisionen wurden von den Banken oftmals verschwiegen. Nach Rechtsprechung des BGH müssen diese sog. Kick-Backs zwingend offengelegt werden. Wurden die Risiken oder die Kick-Backs verschwiegen, kann Schadensersatz geltend gemacht werden.

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OLG Hamm: Formunwirksames Testament keine unechte Urkunde

OLG Hamm: Formunwirksames Testament keine unechte Urkunde

OLG Hamm: Formunwirksames Testament keine unechte Urkunde

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/erbrecht/testament.html
Damit ein Erbe pflichtteilsunwürdig ist, müssen hohe Anforderungen erfüllt sein. Das zeigt auch ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 12. Juli 2016 (Az.: 10 U 83/15).

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: In dem vom OLG Hamm zu entscheidenden Fall hatte die Erblasserin mit notariellem Testament aus dem Jahr 2007 ihren Sohn zum Alleinerben bestimmt, die beiden anderen Kinder sollten ihren Pflichtteil erhalten. Es existierte allerdings noch ein zweites handschriftliches Schriftstück aus dem Jahr 2009. Demnach sollte die Enkelin den wesentlichen Teil des Erbes erhalten. Das Schriftstück war allerdings nicht von der Erblasserin selbst verfasst, sondern lediglich von ihr unterschrieben worden.

Nachdem die Erblasserin 2013 verstorben war, stritten die Erben darüber, ob die Verstorbene ihr notarielles Testament aus dem Jahr 2007 mit dem zweiten Schriftstück widerrufen habe. Die Tochter der Erblasserin versicherte zunächst an Eides statt, dass die Erblasserin das Schriftstück aus dem Jahr 2009 selbst handschriftlich verfasst habe. Es stellte sich schnell heraus, dass dies nicht der Fall und das vermeintliche Testament daher formunwirksam war. Da der Sohn damit unstrittig zum Alleinerben eingesetzt worden war, verlange die Tochter der Erblasserin nun ihren Pflichtteil. Diesen wollte der Sohn nicht auszahlen, da sich seine Schwester als pflichtteilsunwürdig erwiesen habe.

Das OLG entschied jedoch, dass die Tochter nicht erbunwürdig sei und sprach ihr den Pflichtteil zu. Sie sei nicht deshalb erb- und pflichtteilsunwürdig, weil sie an der Herstellung oder dem Gebrauch einer im strafrechtlichen Sinne unechten Urkunde beteiligt gewesen sei. Das von der Erblasserin unterzeichnete Schriftstück aus dem Jahr 2009 sei zwar ein formunwirksames Testament, da die Erblasserin den Text nicht selbst geschrieben habe. Eine im strafrechtlichen Sinn unechte Urkunde sei die Erklärung aber nicht, da sie von der Erblasserin unterzeichnet wurde und nicht von einem fehlenden Bewusstsein der Erblasserin, dass sie eine Erklärung abgebe, auszugehen sei. Durch ihre Unterschrift habe sich die Erblasserin diese Erklärung zu eigen gemacht. Daher liege keine Urkundenfälschung vor, die zur Erbunwürdigkeit führen würde.

In allen Fragen rund um das Testament können im Erbrecht kompetente Rechtsanwälte beraten.

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Magellan Maritime Services: AG Hamburg eröffnet Insolvenzverfahren

Magellan Maritime Services: AG Hamburg eröffnet Insolvenzverfahren

Magellan Maritime Services: AG Hamburg eröffnet Insolvenzverfahren

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html
Das Amtsgericht Hamburg hat das reguläre Insolvenzverfahren über die Magellan Maritime Services GmbH am 1. September eröffnet (Az.: 67c IN 237/16).

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Wie erwartet wurde wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das reguläre Insolvenzverfahren über die Magellan Maritime Services GmbH jetzt am Amtsgericht Hamburg eröffnet. Anleger und alle anderen Gläubiger des Container-Anbieters können ihre Forderungen nun bis zum 18. Oktober beim Insolvenzverwalter anmelden. Nur angemeldete Forderungen können im Insolvenzverfahren auch berücksichtigt werden.

Die erste Gläubigerversammlung findet am 18. Oktober in Hamburg statt. Da bei dieser Versammlung auch über den Fortgang des Insolvenzverfahrens entschieden wird, ist dieser Termin für die Anleger wichtig. Sie können ihr Stimmrecht persönlich ausüben oder sich rechtlich vertreten lassen. Im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrene Rechtsanwälte können die Gläubiger im Insolvenzverfahren unterstützen.

Ob und wieviel die rund 9000 Anleger, die sich über Direktinvestments bei der Magellan Maritime Services beteiligen konnten, von ihrem Geld wiedersehen, hängt im Wesentlichen von der Höhe der Insolvenzmasse ab. Wie hoch diese ausfallen wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Dabei wird auch zu prüfen sein, ob die Anleger als Eigentümer der Container gegenüber dem Insolvenzverwalter gesonderte Rechte beanspruchen können.

Die Forderungen im Insolvenzverfahren anzumelden, ist aber nicht die einzige Möglichkeit, die die Anleger haben. Sie können auch weitere rechtliche Optionen wie die Geltendmachung von Ansprüchen auf Schadensersatz prüfen lassen. Schadensersatzansprüche können u.a. aus einer fehlerhaften Anlageberatung entstanden sein. So hätten die Anleger in den Beratungsgesprächen umfassend über die Risiken ihres Direktinvestments aufgeklärt werden müssen. Dazu gehört besonders die Aufklärung über das bestehende Totalverlust-Risiko. Aber auch über die sog. Weichkosten, Gebühren oder Provisionen müssen die Anleger in den Beratungsgesprächen informiert werden. Ist keine anleger- und objektgerechte Beratung erfolgt, können voraussichtlich Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Zudem hätten die Vermittler auch die Plausibilität des Geschäftsmodells überprüfen müssen.

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GG Rechtsanwälte in Sonthofen – Für Sie unser Wissen, profitieren Sie davon!

GG Rechtsanwälte Sonthofen: Fachkompetenz im Medizin- und Arzthaftungsrecht.

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GG Rechtsanwälte (Bildquelle: GG Rechtsanwälte)

Sie sind davon überzeugt, durch einen ärztlichen Behandlungsfehler ernsthaft Schaden erlitten zu haben? Ihr Arzt hat Ihnen ein falsches Medikament verschrieben, die Einnahme hat bei Ihnen zu einem gesundheitlichen Problem geführt? Sie sind Arzt und sehen sich in ungerechtfertigter Weise einem Schadenersatzanspruch wegen eines angeblichen Behandlungsfehlers gegenüber? Dann ist Dr. Michael Gebhard, Fachanwalt für Medizinrecht in Sonthofen, der richtige Ansprechpartner für Sie.

Es gehört zu den anspruchsvollsten Rechtsgebieten schlechthin: das Medizin- und Arzthaftungsrecht ist ein Rechtsgebiet mit unendlich vielen Verzweigungen und sehr speziellen rechtlichen Gegebenheiten. Die Erlangung des Titels als Fachanwalt für Medizinrecht gilt aufgrund der komplexen und komplizierten Sachlage als besonders schwierig. Er bedingt ein breit gefächertes Spezialwissen, das viele unterschiedliche Rechtsgebiete tangiert. Mannigfaltige Veränderungen und strukturelle Reformen im Gesundheitssystem, zunehmender Leistungsdruck auf Seiten der Ärzte, Praxen und Kliniken sowie die immer stärker werdende Regelungsdichte führen dazu, dass die Bewertung der medizinischen Leistungserbringung immer komplizierter und juristisch anspruchsvoller wird. Dr. Michael Gebhard, Fachanwalt für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht in Sonthofen zur aktuellen Situation: “Streitfälle auf diesem Gebiet und die daraus resultierende Durchsetzung berechtigter Ansprüche bzw. die Zurückweisung von unberechtigten Forderungen verlangen den Einsatz hochqualifizierter Juristen, somit von Fachanwälten für Medizinrecht, die im Arzthaftungsrecht und anderen angrenzenden Rechtsgebieten quasi “zu Hause” sind.” Der Sonthofener Fachanwalt vertritt seine Mandanten bei allen Fragen des Medizinrechts und des Arzthaftungsrechts, sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich in allen Amts- und Landgerichtsbezirken wie Kempten, Augsburg, Ulm, München, Memmingen, Ravensburg und Umgebung. Im Focus der Arbeit eines Fachanwalts für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht stehen, so der Fachanwalt aus Sonthofen, insbesondere die Prüfung von Behandlungs-, Aufklärungs- und Dokumentationsfehlern. Da Behandlungsfehler außerordentlich schwerwiegende Folgen für die betroffenen Patienten haben können, ist eine individuelle gewissenhafte Prüfung des Sachverhalts das “A” und “O”, um zu einem hieb- und stichfesten Resultat zu kommen, auf dessen Basis Schmerzensgeld- und Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden können. Andererseits können ungerechtfertigte Vorwürfe, die gegen einen Arzt wegen eines angeblichen Behandlungsfehlers erhoben werden, dessen Reputation erheblich schädigen und verlangen nach einer wirkungsvollen Abwehr. In all diesen Fällen steht Dr. Michael Gebhard, Fachanwalt für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, den Betroffenen mit hoher fachlicher Kompetenz zur Seite.

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GG Rechtsanwälte in Sonthofen – Arzthaftungsrecht, Behandlungsfehler, Fachanwalt für Medizinrecht

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FG München: Voraussetzungen für die Befreiung von der Erbschaftssteuer beim Familienheim

FG München: Voraussetzungen für die Befreiung von der Erbschaftssteuer beim Familienheim

FG München: Voraussetzungen für die Befreiung von der Erbschaftssteuer beim Familienheim

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/steuerrecht/erbschaftssteuer.html
Familienheime können nur dann an steuerfrei an den Ehepartner oder die Kinder vererbt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Das geht aus einem aktuellen Urteil des FG München hervor.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: In vielen Fällen lässt sich ein Familienheim steuerfrei vererben. Ehepartner können in diesen Fällen einen Steuerfreibetrag von 500.000 Euro geltend machen, Kinder von 400.000 Euro. Eine Befreiung von der Erbschaftssteuer kann unter bestimmten Voraussetzungen auch über diese Freibeträge hinaus geltend gemacht werden. Dazu zählt, dass der Erbe die Immobilie mindestens zehn Jahre selbst für Wohnzwecke nutzt. Dazu zählt aber auch, dass der Erblasser selbst in der vererbten Wohnung oder dem vererbten Haus gelebt hat. Das geht aus einem Urteil des Finanzgerichts München vom 24. Februar 2016 hervor (Az.: 4 K 2885/14).

In dem Fall hatte ein Ehepaar gemeinsam ihr Einfamilienhaus bewohnt. Im März 2010 wollten sie von dem Haus in eine Eigentumswohnung umziehen. Aufgrund einer schweren Erkrankung des Mannes war der Umzug nicht möglich. Haus und Wohnung gehörten jeweils zur Hälfte den Ehepartnern. Nach dem Tod des Mannes erbte die Frau u.a. die Anteile des Mannes an den beiden Immobilien. Sie verkaufte das Haus und zog in die Eigentumswohnung. Das Finanzamt verlangte nun Erbschaftssteuer für die geerbten Immobilien. Dagegen wehrte sich die Frau und berief sich auf eine Ausnahmeregelung. Demnach muss der Erblasser nicht bis zu seinem Tod in der Immobilie gelebt haben, wenn dies aus zwingenden Gründen nicht möglich war.

Das Finanzgericht München entschied jedoch, dass die Witwe die vom Finanzamt verhängte Erbschaftssteuer zahlen muss. Zwar sei die schwere Erkrankung des Mannes ein zwingender Grund. Für die Befreiung von der Erbschaftssteuer sei es aber notwendig, dass der Erblasser zumindest zu einem früheren Zeitpunkt in der Wohnung gelebt hat. Wenn er aber nie in der Immobilie gelebt hat, könne es auch keine Befreiung von der Erbschaftssteuer geben, so das Finanzgericht.

In allen Fragen rund um das Erben und Vererben beraten im Erbrecht kompetente Rechtsanwälte.

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/steuerrecht/erbschaftssteuer.html

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Lombardium Hamburg: Anlegern der Lombard-Fonds drohen hohe Verluste

Lombardium Hamburg: Anlegern der Lombard-Fonds drohen hohe Verluste

Lombardium Hamburg: Anlegern der Lombard-Fonds drohen hohe Verluste

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html
Ernüchterung für die Anleger der Lombard-Fonds: Die Pfandgüter sind offenbar weitaus weniger wert als angenommen. Den Anlegern drohen jetzt hohe finanzielle Verluste.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Anleger konnten sich an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG bzw. LombardClassic 3 GmbH & Co. KG beteiligen. Diese stellten der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG die Anlegergelder als Darlehen zur Verfügung. Diese wurden dann überwiegend in Pfandgüter investiert. Eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Wert der Pfandgüter nun überprüft und ist zu einem besonders für die Anleger erschreckendem Ergebnis gekommen. Der Wert der Pfandgüter entspricht nur einem Bruchteil der angenommenen Anlegergelder. Für die Anleger bahnt sich ein finanzielles Desaster an.

Um nicht auf dem Schaden sitzen zu bleiben, können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann die rechtlichen Möglichkeiten von der außerordentlichen Kündigung bis hin zur Geltendmachung von Ansprüchen auf Schadensersatz prüfen.

Die Lombardium Hamburg möchte offenbar der BaFin den schwarzen Peter zuschieben. Denn die Finanzaufsicht hatte dem Unternehmen Ende vergangenen Jahres aufgeben, dass unerlaubt betriebene Kreditgeschäft einzustellen und die Darlehensverträge abzuwickeln. Tatsächlich ist es offenbar aber so, dass die Pfandgüter falsch bewertet wurden und dadurch ein großes Loch in der Kasse klafft. Dieses Loch sollen anscheinend die Anleger zumindest zum Teil füllen. Offenbar werden sie aufgefordert, im Jahr 2014 erhaltene Ausschüttungen wieder zurückzuzahlen. Denn durch die Wertberichtigungen seien Verluste entstanden, so dass die Ausschüttungen ohne vertragliche Grundlage ausgezahlt wurden. Es gilt allerdings zu prüfen, ob diese Forderung rechtlich überhaupt haltbar ist.

Darüber hinaus können die Anleger neben einer außerordentlichen Kündigung auch Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen. Diese können sich gegen die Initiatoren als auch gegen die Berater richten. Dabei ist zu prüfen, ob die Anleger fehlerhaft beraten wurden und z.B. nicht über die vorhandenen Risiken aufgeklärt wurden. Darüber hinaus lag laut BaFin auch nicht die notwendige Erlaubnis für das betriebene Kreditgeschäft vor.

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Insolvenz der German Pellets GmbH: Masseunzulänglichkeit angezeigt

Insolvenz der German Pellets GmbH: Masseunzulänglichkeit angezeigt

Insolvenz der German Pellets GmbH: Masseunzulänglichkeit angezeigt

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/german-pellets-gmbh.html
Anleger der insolventen German Pellets GmbH müssen mehr denn je mit dem Totalverlust rechnen. Die Insolvenzverwalterin hat inzwischen Masseunzulänglichkeit angezeigt.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Das reguläre Insolvenzverfahren über die German Pellets GmbH wurde am 1. Mai eröffnet (Az.: 580 IN 64/16). Einen Tag später zeigte die Insolvenzverwalterin Masseunzulänglichkeit an. Für die Anleger wird damit das Szenario, dass sie im Insolvenzverfahren leer ausgehen werden, immer wahrscheinlicher. Der Totalverlust droht. Insgesamt stehen rund 260 Millionen Euro Anlegergelder im Feuer.

Die geschädigten Anleger sollten ihre Forderungen zur Insolvenztabelle bis zum 1. September dennoch anmelden. Im Laufe des Insolvenzverfahrens kann sich die Insolvenzmasse möglicherweise wieder erhöhen, so dass die Anleger eventuell noch mit einer Quote rechnen können. Es ist aber davon auszugehen, dass am Ende hohe finanzielle Verluste für die Anleger stehen werden.

Daher sollten sie neben dem Insolvenzverfahren weitere rechtliche Schritte prüfen. Dazu können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann auch prüfen, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können. Dies kann ohnehin erfolgversprechender sein als auf eine Quote im Insolvenzverfahren zu hoffen.

Ansprüche auf Schadensersatz können zum Beispiel gegen die Prospekt-und Unternehmensverantwortlichen bestehen. Die Prospektangaben müssen vollständig und wahrheitsgemäß sein, so dass sich der Anleger ein genaues Bild von den Chancen und Risiken der Geldanlage machen kann. Schon irreführende Angaben können dieses Bild verfälschen. Ansprüche können aber möglicherweise auch gegen die Anlagevermittler bzw. Anlageberater entstanden sein. Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten sie die Anleger ebenfalls über die bestehenden Risiken umfassend aufklären müssen.

Die Pleite der German Pellets GmbH beschäftigt darüber hinaus auch die Staatsanwaltschaft. Es wird u.a. wegen des Verdachts auf Unterschlagung, Insolvenzverschleppung, Untreue und Bankrott ermittelt. Sollte sich der Verdacht bestätigen, können hieraus auch noch weitere rechtliche Möglichkeiten der Anleger erwachsen.

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/german-pellets-gmbh.html

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