Streit ums Erbe ist hässlich und kann vermieden werden

Erbstreitigkeiten sind oftmals Auslöser und führen häufig zum Zerwürfnis, Familiendramen und jahrelangem Streit – muss das sein? Der Verstorbene würde sich so manches Mal im Grabe drehen.

Streit ums Erbe ist hässlich und kann vermieden werden

Seminarveranstaltung in Velten

Heiko Brunzel erfahrener Bauunternehmer aus Velten veranstaltet regelmäßige Seminarveranstaltungen für die Kunden und Interessierte in den Räumlichkeiten der Brunzel Bau GmbH. Unter aktiver Mithilfe eines erfahrenen Testamentsvollstreckers wurde in das sensible Thema “Erbe und Erbstreitigkeiten” eingeführt. Ein Todesfall in der Familie lässt als einschneidendes emotionales Ereignis zunächst viele wichtige Fragen in den Hintergrund treten. Der Verlust des geliebten Menschen birgt über persönlichen Verlust hinaus jedoch Risiken, die sich im gesamten Familienverband auswirken können. In der Regel ist es so, dass Tod und damit einhergehender Erbfall als fernliegendes Ereignis nicht die gebührende Aufmerksamkeit erhalten, obwohl eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit den durch den Tod eintretenden vermögensrechtlichen Folgen viel Streit und unerwünschte Vermögensverschiebungen verhindern kann.

Die Hürde ist oftmals das vertrauensvolle Gespräch

Studien von Finanzinstituten kommen zu dem Ergebnis, dass sich der Umfang der in den nächsten Jahren zu erwartenden Nachlässe erheblich erhöhen wird. Zudem werden in immer mehr Nachlässen Immobilienvermögen vererbt. Testamente über mehr als 100.000 Euro werden in der Anzahl stark steigen, die Zahl der Nachlässe mit geringem Wert geht deutlich zurück. Fehlende oder mangelhafte Regelungen, wie das zu vererbende Vermögen verteilt werden soll, sorgen für Streit und Auseinandersetzungen unter den Angehörigen, die nicht selten langjährig vor Gericht ausgetragen werden. Dabei sind durch rechtzeitige, sinnvollerweise auch gemeinsam mit den zukünftigen Erben besprochene Gestaltung viele Streitigkeiten vermeidbar.

Liegt kein Testament vor, folgt der Nachlass der gesetzlichen Erbfolge. Das Vermögen geht in der Regel auf die Kinder und Enkelkinder über. Nicht immer ist aber diese Folge erwünscht oder sinnvoll. Durch das Verfassen eines Testamentes kann der Erblasser steuern, wer in welchem Umfang vom hinterlassenen Vermögen profitieren soll. Eine weitere Möglichkeit, die auch deutlich flexiblere Regelungen ermöglicht, sind Erbverträge, die unter Beteiligung von allen später zu Begünstigenden geschlossen werden.

Schenkungen sind ebenfalls ein Mittel, um Vermögen bereits zu Lebzeiten zu übertragen. Steuerliche Freibeträge, abgestuft nach dem Verwandtheitsgrad, machen diese Art der Vermögensübertragung besonders attraktiv.

Beachtung des Pflichtteilsrechts

Zu beachten bei allen Verfügungen von Todes wegen, ob Testament oder Erbvertrag, ist das Pflichtteilsrecht, das zu Gunsten der nächsten Verwandten gilt. Hierbei treten besonders bei zu vererbenden Immobilien regelmäßig Probleme auf, weil der hohe Wert des Grundvermögens Schwierigkeiten bereitet, Miterben auszuzahlen, wenn die Immobilie nur einem Erben letztendlich zugeordnet werden soll. Gerade hier bietet eine einvernehmliche Regelung zu Lebzeiten deutliche Vorteile.

Wenn bestimmten Personen einzelne Vermögensgegenstände hinterlassen werden sollen, ohne diese als Erben mit allen Rechten und Pflichten einsetzen zu wollen, sind Vermächtnisse das Mittel der Wahl. Die bedachten Personen haften nicht für Verbindlichkeiten des Nachlasses, haben aber Anspruch auf einzelne Gegenstände.

Da die Festlegung, wer Erbe wird und die Aufteilung des Nachlasses allein unter Umständen nicht garantieren, dass den Vorstellungen des Erblassers entsprechend das Erbe verwaltet wird, kann der Erblasser auch hierfür Regelungen bestimmen. So kann die Sorge um Personen oder Haustiere, ein Veräußerungsverbot für den Familienstammsitz oder Kunstgegenstände oder andere Intentionen verschiedenen Erben auferlegt werden. Damit die Auflagen auch kontrolliert werden können, besteht die Möglichkeit, einen Testamentsvollstrecker einzusetzen. Dieser überwacht die Einhaltung der Regeln.

Verantwortung ist der Schlüssel für ein gutes Miteinander zu Lebzeiten und für das Andenken

Für Menschen, die mitten im Leben stehen, ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod manchmal eine seelische Belastung. Denn es soll ja festgelegt werden, was nach dem Ableben, über den Tod hinaus, geschehen soll. Gleichermaßen sind die Verschiedenheiten der Familienmitglieder zu berücksichtigen. Es gilt jedoch, Verantwortung zu übernehmen und klare Regeln zu bestimmen, um eine reibungslose Übertragung des Vermögens zu gewährleisten. Spezialisierte Rechtsanwälte und Notare bieten hierzu Beratung und Begleitung an. Professionelle Unterstützung gibt Gewähr, dass der letzte Wille nicht im Chaos endet.

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel
Bauunternehmer
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
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Erbrecht – Lebensversicherung und Pflichtteilsergänzung

BGH entscheidet neu
Rückkaufswert der Lebensversicherung am Todestag des Versicherungsnehmers ist entscheidend
Sachverständiger empfehlenswert

Die lange Zeit strittige Regelung zur Berechnung des Pflichtteilsergänzungsanspruchs eines enterbten Kindes oder Ehegatten von Lebensversicherungen hat der BGH abschließend geklärt. In Fällen von Lebensversicherungen mit widerruflichem Bezugsrecht herrscht nun Rechtssicherheit. Entscheidend für die Höhe des Pflichtteils ist in Zukunft weder die Summe der bereits eingezahlten Prämien des Verstorbenen in seine Lebensversicherung noch der Betrag, der nach dem Tod des Erblassers an den Begünstigten ausgezahlt wird. Der Pflichtteil – die Hälfte des gesetzlichen Erbteils – berechnet sich allein nach dem Rückkaufswert der Lebensversicherung am Todestag des Versicherungsnehmers.
Im Einzelfall muss zudem berücksichtigt werden, welche Summe etwa ein gewerblicher Aufkäufer dieser Versicherung zahlen würde: Dieser Betrag kann höher sein als der rechnerisch ermittelte Rückkaufswert. Auch eine Obergrenze definiert der BGH: Es ist die tatsächliche Lebensversicherungssumme.
Mit seinem Urteil Az IV ZR 73/08 tritt der BGH der früheren Handhabung entgegen, Grundsätze des Insolvenzrechts auf das Erbrecht zu übertragen. Theoretisch hätte der Verstorbene noch am Tag seines Todes die Versicherung kündigen können. Damit hätte er sein Erbe und damit automatisch auch den gesetzlichen Pflichtteil vergrößert. Auf diese Möglichkeit hat er jedoch verzichtet, wodurch erst im Augenblick des Todes ein eigener Anspruch des Begünstigten entsteht. Dieser neu erworbene Anspruch, so der BGH, war nie Teil des Erblasservermögens. Daraus folgt, dass er weder als Vermögen des Erblassers noch als Nachlass selbst gewertet werden kann. Der Begünstigte erbt die – gesamte – Versicherungssumme; der Empfänger des gesetzlichen Pflichtteils hat mit diesem Vorgang nichts zu tun.
Für den Pflichtteilsberechtigten spielen diese juristischen Begründungen keine Rolle. Für ihn besteht nun Rechtssicherheit. Er sollte darauf bestehen, dass ein Sachverständiger die Höhe der für sein Pflichtteil relevanten Versicherungssumme ermittelt. Dabei muss der Gutachter sowohl den Tod des Erblassers als auch dessen schwindende Lebenserwartung außer Acht lassen.

Informationen über die Kanzlei Dr. Bastgen Rechtsanwältinnen
Die Kanzlei Dr. Bastgen Rechtsanwältinnen in Wittlich wurde 1993 als Kanzlei für Arbeitsrecht und Familienrecht gegründet. Die Rechtsanwältinnen der Kanzlei setzen sich für einen gerechten Ausgleich in rechtlichen Streitfällen ein. Das betrifft auch das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern. Damit engagieren sich die Anwältinnen praxisnah für die Verwirklichung der sozialen Gerechtigkeit im Alltag.

Astrid Dahmen setzt sich als Fachanwältin für Familienrecht und für Erbrecht seit über 20 Jahren für die Rechte ihrer Mandanten ein. Zum Familienrecht gehören Vermögensauseinandersetzungen bei Trennungen und Scheidungen. Dabei ist Frau Dahmen für Ihre Mandanten/innen einfühlsam und fair, dennoch durchsetzungsstark in der Sache. Im Erbrecht hat die anwaltliche Tätigkeit von Frau Dahmen vor allem ein Ziel: Einen wertvollen Beitrag zu leisten, den Familienfrieden nachhaltig zu sichern. Dies gilt insbesondere für Testamentsgestaltungen und Auseinandersetzungen von Erbengemeinschaften.

Kontakt zur Kanzlei
Dr. Bastgen Rechtsanwältinnen
Astrid Dahmen
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54516 Wittlich
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Rechtsanwaltskanzlei mit Fachanwaltschaften für Arbeitsrecht, FAmilienrecht, Erbrecht

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