Bitcoin Börsen: Erneut Fall von Diebstahl der Nutzergelder Bitsane ist verschwunden.

Aufgrund der Tatsache, dass die Nutzer keinen Zugriff mehr auf ihre eingelagerten Kryptowährungen haben, muss man nun davon ausgehen, dass sich die irische Bitcoin-Börse für einen sogenannten Exit Scam entschieden hat. Auch QuadrigaCX, eine kanadische Krypto-Exchange, hat wohl einen Exit Scam hingelegt.

Das Geld ist weg Nicht nur, dass es ausgesprochen riskant ist, sein Geld in Kryptowährungen zu investieren, weil durch die extremen Schwankungen auch hohe Verluste möglich sind, gibt es auch immer wieder Hackerangriffe, durch die die Konten der Nutzer geleert werden. Zudem darf man auch nicht vergessen, dass es auch zahlreiche Plattformen gibt, hinter denen Betrüger stecken. Wer also sein Geld in den Kryptomarkt steckt, der muss im Vorfeld zahlreiche Vorkehrungen treffen, damit ein Totalverlust – aus welchen Gründen auch immer – verhindert werden kann. Nun gab es einen weiteren Betrugsfall: Die Bitsane LP, die in Dublin registriert wurde, ging im Jahr 2016 an den Start. Laut „Forbes“ gab es schon erstmals im Mai Probleme bei den Nutzerentnahmen. Zu Beginn verwies Bitsane noch auf „technische Gründe“, die eine Deaktivierung notwendig gemacht haben. Bis zum 17. Juni sind dann die Bitsane-Seite sowie auch das Social Media-Konto gelöscht worden; jede E-Mail, die dann an Bitsane übermittelt wurde, kam mit dem Vermerk „unzustellbar“ zurück. „Forbes“ konnte des Weiteren auch keinen Kontakt mehr mit CEO Aidas Rupsys und Dmitry Prudnikov, dem Chief Technology Officer, herstellen. Auch Prudnikovs LinkedIn-Profil ist gelöscht. Laut CoinMarketCap waren zum 30. Mai 2019 246.000 Menschen auf Bitsane registriert. Das tägliche Handelsvolumen belief sich auf rund 7 Millionen US Dollar. Über Facebook und der Messaging-Plattform Telegram haben die User angegeben, einen Verlust von bis zu 5.000 US Dollar verschmerzen zu müssen. „Ich habe 150.000 US Dollar in Ripple sowie in Bitcoin investiert“, so ein US Kunde gegenüber „Forbes“, der jedoch anonym bleiben wollte. Folgt nun der Super-GAU? Es verhärtet sich nun auch der Verdacht, dass sich QuadrigaCX, eine kanadische Krypto-Exchange, ebenfalls für einen Exit Scam entschieden hat. So hat QuadrigaCX vor ein paar Tagen verlautbaren lassen, Gerald Cotten, der 30 Jahre alte CEO, sei „unerwartet und plötzlich in Indien verstorben“. Angeblich hätte nur er den Schlüssel zu den Cold Wallets der Exchange – das heißt, es ist zum aktuellen Zeitpunkt keiner anderen Person möglich, einen Zugriff auf die eingelagerten Kryptowährungen zu bekommen. Betroffen sind 115.000 User – der Gesamtschaden beläuft sich, so die ersten Schätzungen, auf rund 145 Millionen US Dollar. Die offizielle Erklärung der Krypto-Exchange hat natürlich auch für Aufsehen gesorgt. So haben sich auch ein paar bekannte Persönlichkeiten aus der Krypto-Szene lautstark zu Wort gemeldet und von einem „klassischen Scam“ gesprochen. So beispielsweise Jesse Powell, der CEO und CO-Founder von der Kryptobörse Kraken. Er hat sich dahingehend über „Twitter“ geäußert, dass die „Geschichte von vorne bis hinten hinkt“ und bot an, die Polizei bei den Untersuchungen zu unterstützen. Die Krypto-Exchange QuadrigaCX ist Teil der cryptocapital.co, zu der auch die Plattformen CEXio, Coinapult und auch Bitfinex gehören. Aufgrund der Tatsache, dass die mit QuadrigaCX in Verbindung stehenden Börsen in letzter Zeit immer wieder Probleme hatten, wenn es um Geldbehebungen ging, könnte das durchaus als Zeichen einer bevorstehenden Insolvenz für alle beteiligten Exchanges verstanden werden. Die Kunden der jeweiligen Plattformen sollten nun also besonders vorsichtig sein.

Die Liste der Betrugsfälle wird wieder länger

Möchte man sein Geld in die Kryptowährung Bitcoin investieren, so ist es ratsam, wenn man im Vorfeld einen Bitcoin Börsen Vergleich durchführt. Aufgrund der Tatsache, dass es immer wieder Betrugsfälle gibt, bei denen die Kunden um ihr investiertes Geld erleichtert werden, muss man besonders vorsichtig sein. Mit Bitsane und QuadrigaCX haben sich nun zwei weitere Börsen in die lange Liste der Betrugsfälle eingeordnet. Schon heute kann gesagt werden, dass es sich dabei auch nicht um die letzten Betrugsfälle handeln wird. Aufgrund der Tatsache, dass der Preis des Bitcoin in letzter Zeit wieder ordentlich in die Höhe geschossen ist, steigt wohl auch die Anzahl der betrügerischen Plattform – man muss also besonders vorsichtig sein.  

Link To This Page
1. Click inside the codebox
2. Right-Click then Copy
3. Paste the HTML code into your webpage
codebox
powered by Linkubaitor