VW Skandal – VW gibt auf und nimmt kurz vor dem Termin die Berufung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf zurück; Kläger erhält fast den gesamten Kaufpreis zurück

27.05.2019 – 19:14

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Lahr (ots)

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geht erneut in einem Verfahren vor einem Oberlandesgericht als Sieger “vom Platz”. Binnen kürzester Zeit erringt die Kanzlei einen Erfolg nach dem anderen im VW Skandal und zwingt damit VW in die Knie. Dieses Mal hat VW vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf aufgegeben.

In einem von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, I-22 U 147/18 haben die Volkswagen AG und ein Händler die Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf, 6 O 395/16 einen Tag vor dem Termin zur mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgenommen. Offensichtlich will die Volkswagen AG verhindern, dass es zu einer Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht kommt. Zuvor waren Vergleichsverhandlungen zwischen der Volkswagen AG und dem Kläger gescheitert. Die Volkswagen AG sah deshalb offensichtlich keine andere Möglichkeit mehr, die Verhandlung zu verhindern und entschied sich die Berufung zurückzunehmen, bevor es zu einem negativen Urteil kommt.

Das Landgericht Düsseldorf hat sowohl einen Händler als auch die Volkswagen AG erstinstanzlich verurteilt. Der Händler wurde zur Rücknahme eines Audi A4 verurteilt gegen Rückzahlung des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Der Händler wurde verurteilt 18.950 EUR abzüglich einer Nutzungsentschädigung i.H.v. 3051,40 EUR nebst Zinsen i.H.v. 5%-Punkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 10.12.2015 zu bezahlen.

Gegenüber der Volkswagen AG hat das Landgericht festgestellt, dass diese zum Schadensersatz verpflichtet ist. Das Landgericht hat festgestellt, dass die Volkswagen AG gegen die guten Sitten verstoßen und damit zum Schadensersatz verpflichtet ist. Das Landgericht geht unter Zugrundelegung normaler Lebensumstände und Erfahrungswerte von einer erheblichen Wahrscheinlichkeit aus, dass der Konzernvorstand die Manipulation gekannt und gebilligt hat.

Gegen dieses Urteil haben sowohl der Händler als auch die Volkswagen AG Berufung beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt. Das Oberlandesgericht hat für den 28.05.2019 einen Termin angesetzt, denn die Volkswagen AG verhindern wollte. Als dies durch ein Vergleichsangebot nicht gelang, entschloss man sich bei der Volkswagen AG dafür, die Berufung zurückzunehmen. Es gilt offensichtlich das Motto: lieber ein rechtskräftiges Urteil aus der 1. Instanz, als eine negative Entscheidung eines Oberlandesgerichts. Aus wirtschaftlichen Gründen kann eine Rücknahme kaum erfolgt sein, da bereits ca. EUR 2.200 an Zinsen aufgelaufen sind. Der Kläger erhält damit fast den gezahlten Kaufpreis vollständig zurück. Die Volkswagen AG fürchtet offensichtlich weiterhin obergerichtliche Entscheidungen und verhindert diese mit der Rücknahme von Berufungen. Immer mehr Gerichte, insbesondere auch Oberlandesgerichte stellen sich auf die Seite der Geschädigten. Erst kürzlich hat das Oberlandesgericht Karlsruhe in 3 von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren entschieden, dass den Klägern Neufahrzeuge aus der aktuellen Serienproduktion zu liefern sind im Tausch gegen das jeweilige manipulierte Fahrzeug, ohne dass die Geschädigten eine Nutzungsentschädigung bezahlen müssen.

Pressekontakt:

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Einsteinallee 1/1
77933 Lahr
Telefon: 07821 / 92 37 68 – 0
Fax: 07821 / 92 37 68 – 889
Mobil für Presseanfragen: 0163/6707425
kanzlei@dr-stoll-kollegen.de
https://www.dr-stoll-kollegen.de/
https://www.dieselskandal-anwalt.de/
https://www.vw-schaden.de/

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Start der China International Big Data Industry Expo 2019 in Guiyang

27.05.2019 – 18:21

The Organizing Committee of China International Big Data Industry Expo

Guiyang, China (ots/PRNewswire)

Die China International Big Data Industry Expo 2019 startete am 26. Mai in Guiyang (die Hauptstadt der Provinz Guizhou in Südwestchina). Besucher können sich dort über die jüngsten Entwicklungen im weltweiten Big Data-Sektor informieren. Die Messe findet zum fünften Mal in Folge in Guiyang statt, auch bekannt als “Chinas Big Data Valley”. Die Expo ist seit 2015 ein Großereignis in der Provinz.

China ist ein Vorreiter bei der Entwicklung der Big Data-Industrie und bereit, andere Länder an den Entwicklungschancen der digitalen Wirtschaft teilhaben zu lassen und gemeinsam auf Basis neuer Technologien und Geschäftsmodelle neue Wachstumstreiber und Entwicklungspfade auszuloten, sagte der chinesische Präsident Xi Jinping in einem Gratulationsschreiben.

Dieses Jahr lautet das Motto der weltweit ersten Big Data-Expo auf nationaler Ebene “Daten schaffen Mehrwert, mit Innovation in die Zukunft”. Zu den Rednern gehören internationale Größen wie Paul Romer (Wirtschaftsnobelpreisträger) und Whitfield Diffie (Turing-Preisträger). Die Expo wächst Jahr für Jahr und ist immer stärker international ausgerichtet.

Die Zahl der teilnehmenden Länder stieg von 29 im Vorjahr auf 59 und die Zahl der teilnehmenden Fortune 500-Unternehmen von 15 auf 39. Die Zahl der Aussteller erhöhte sich von 388 auf 448 und die Zahl der ausländischen Aussteller von 56 auf 156. Und auch bei Zahl und Rang der Besucher wurden neue Rekorde aufgestellt.

Nach Worten von Sun Zhigang, Sekretär des Provinzkomitees der Kommunistischen Partei Chinas für die Provinz Guizhou und Direktor des ständigen Ausschusses des provinziellen Volkskongresses, hat sich die Messe zu einem internationalen Großereignis entwickelt, das eine ausgezeichnete Kooperationsplattform bietet und für die Zukunft des Sektors Signale setzt. Sun nannte die Expo eine erstklassige Plattform, um sich über Entwicklungspläne und die neuesten Errungenschaften auszutauschen.

Die Expo läuft vier Tage und endet am 29. Mai.

Links zu Bildanhängen:

http://asianetnews.net/view-attachment?attach-id=337027

Pressekontakt:

Herr Cao
+86-10-63074558

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Terminhinweis: BPI-Hauptversammlung am 4. Juni 2019 in Nürnberg

27.05.2019 – 16:25

BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

Berlin (ots)

Der BPI macht sich von jeher dafür stark, dass Innovationen als das gesehen werden, was sie sind: Investitionen in die Gesundheitsversorgung der Menschen. Und Innovationen gedeihen überall dort, wo Chancen ergriffen werden können. Bei der diesjährigen Ordentlichen Hauptversammlung in Nürnberg diskutieren wir über vernetzte Unternehmungen aus der Region, sprechen mit erfolgreichen Akteuren über ihre innovativen Projekte und fragen die Politik, wie sie Vernetzung und Zusammenarbeit unterstützt.

Wir freuen uns auf interessante Beiträge und Impulse u. a. von

   - Dr. Georg Kääb (Managing Director Corporate Communications, BioM
     Biotech Cluster Development GmbH),
   - Dennis Radtke, MdEP,
   - Bernhard Seidenath, MdL (Vorsitzender Ausschuss für Gesundheit 
     und Pflege) und
   - Jörg Trinkwalter (Mitglied der Geschäftsleitung, Medical Valley 
     EMN e.V ). 

Wir laden Sie zum Öffentlichen Teil der BPI-Hauptversammlung ein, am

Dienstag, den 4 Juni 2019 
von 9.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr 
im Sheraton Carlton Hotel Nürnberg 
Eilgutstraße 15 
90443 Nürnberg 

Das Programm finden Sie hier (https://www.bpi.de/de/termine/detail/bpi-hauptversammlung-2019).

Um besser planen zu können, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 31. Mai 2019 per E-Mail über veranstaltungen@bpi.de.

Pressekontakt:

Julia Richter (Pressesprecherin), Tel. 030 27909-131, jrichter@bpi.de

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Faber-Castell ist Aussteller auf Comic-Messe CCXP COLOGNE


Alle Meldungen

Faber-Castell ist Aussteller auf Comic-Messe CCXP COLOGNE

Stein (ots)

Das weltgrößte Festival für Pop-Kultur und Entertainment, die CCXP São Paulo, kommt nach Deutschland – und Faber-Castell feiert mit:

Vom 27. bis 30. Juni 2019 hat die CCXP COLOGNE – Comic Con Experience große Europa-Premiere in Köln. Ein spektakuläres Programm erwartet die Besucher: Mehr als 200 Künstler aus dem Bereich Comic, zahlreiche Hollywood-Stars der Film- und Musikbranche sowie Cosplayer, Walking Acts uvm. verwandeln das Messegelände in einen Hotspot für alle Film-, Comic- und Superhelden-Fans.

Als einziger Schreibgerätehersteller ist Faber-Castell auf der Messe vertreten und präsentiert auf einer spannenden Eventfläche ein kreatives, interaktives Markenerlebnis mit zahlreichen Überraschungen. Dazu gehört auch der Launch eines neuen Comic-Sortiments für die kreative Zielgruppe der jungen Comiczeichner.

Das Bild zum Download finden Sie hier: http://www.since1761.com/BkrMNGc

Faber-Castell ist eines der weltweit führenden Unternehmen für hochwertige Produkte zum Schreiben, Zeichnen und kreativen Gestalten sowie dekorativer Kosmetikprodukte. Mit über zwei Milliarden Blei- und Farbstiften pro Jahr und rund 8.000 Mitarbeitern ist Faber-Castell der bedeutendste Hersteller von holzgefassten Stiften weltweit. Heute ist das Unternehmen in über 120 Ländern vertreten und verfügt über eigene Produktionsstätten in neun sowie Vertriebsgesellschaften in 23 Ländern weltweit. Das 1761 gegründete Industrieunternehmen Faber-Castell ist eines der ältesten der Welt und in seit neun Generationen im Besitz derselben Familie. Seine führende Position auf dem internationalen Markt verdankt das Unternehmen der traditionellen Selbstverpflichtung zu höchster Qualität und der großen Zahl von Produktinnovationen.

Pressekontakt:

Press Office
Nürnberger Str. 2
90546 Stein
Phone: +49 (0)911 9965-5538
E-Mail: press-office@faber-castell.de

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Sechstes SKODA Azubi Concept Car heißt MOUNTIAQ

Sechstes SKODA Azubi Concept Car heißt MOUNTIAQ

Mladá Boleslav (ots)

   - Modellbezeichnung steht für Abenteuerlust und Offroad-Flair und 
     verweist auf das Basisfahrzeug KODIAQ
   - 35 Auszubildende arbeiteten 2.000 Stunden am sechsten SKODA 
     Azubi Concept Car
   - Beleuchtete Ladefläche, Seilwinde und Suchscheinwerfer auf dem 
     Dach gehören zu den Highlights
   - Projekt unterstreicht Qualität der Ausbildung an der SKODA 
     Berufsschule in Mladá Boleslav 

Bühne frei für den SKODA MOUNTIAQ: Das sechste SKODA Azubi Car ist ein spektakuläres zweitüriges Pickup-Konzept auf Basis des SKODA KODIAQ. Designt und konstruiert haben es 35 talentierte SKODA Azubis im Rahmen ihrer Ausbildung. Das in Orange Sunset lackierte Einzelstück beeindruckt neben seiner kraftvollen optischen Präsenz mit einer leistungsstarken Seilwinde, 17-Zoll-Rockstar-Bereifung mit besonderem Offroad-Profil, einer beleuchteten Ladefläche und überarbeitetem Soundsystem. Seit 2014 verdeutlicht das Praxisprojekt jedes Jahr erneut den hohen Ausbildungsstandard der renommierten SKODA Berufsschule in Mladá Boleslav.

Das bereits sechste SKODA Azubi Concept Car trägt den Namen MOUNTIAQ – diese Modellbezeichnung unterstreicht perfekt die Verbindung von modernem Lifestyle und dem hohen Nutzwert eines Pickup. Als Ausgangsbasis ihres Azubi Concept Cars haben die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer das SUV SKODA KODIAQ gewählt. Acht Monate lang steckten 35 Auszubildende der SKODA Berufsschule in Mladá Boleslav, darunter sechs Frauen, all ihre Kraft und Kreativität in das traditionsreiche Projekt – zusammengerechnet investierten sie mehr als 2.000 Arbeitsstunden. Dabei wurden die engagierten Nachwuchskräfte auch dieses Jahr tatkräftig von SKODA Experten aus den Bereichen Technik, Produktion und Design unterstützt.

“Der Name MOUNTIAQ bringt Abenteuerlust und die einzigartigen Offroad-Eigenschaften des kraftvollen Pickups perfekt zum Ausdruck. Ich bin unglaublich stolz, dass ich bei diesem einmaligen Projekt mitwirken durfte”, sagt Petr Zemanec, einer der Auszubildenden.

Die 17 bis 20 Jahre alten Lehrlinge starteten im September 2018 unter Anleitung ihrer Ausbilder mit der Arbeit am MOUNTIAQ, im Januar begann die praktische Umsetzung. In einem ersten Schritt wurde die Karosserie verstärkt. Anschließend wurden das Dach des SKODA KODIAQ entfernt sowie eine Rückwand und Seitenfenster für die Fahrerkabine gefertigt. Die Fahrer- und die Beifahrertür wurden gekürzt und verbreitert. Für die Seilwinde an der Front des SKODA MOUNTIAQ entwickelten die Azubis eine spezielle Halterung, die enormen Belastungen beim Offroad-Einsatz standhält. Die Integration einer voll funktionsfähigen Hecktür am Ende der Ladefläche war eine der größten Herausforderungen des Projekts. Den SKODA Schriftzug in Einzelbuchstaben am Heck übernimmt der MOUNTIAQ unter anderem vom SKODA SCALA und dem SKODA KAMIQ, die als erste Serienmodelle in Europa mit diesem neuen Feature ausgerüstet sind.

Für einen perfekten Einsatz auch abseits der Straße haben die Studenten die Bodenfreiheit des fast fünf Meter langen Pickups gegenüber dem KODIAQ SCOUT um rund zehn Zentimeter erhöht. Das erreichten sie unter anderem durch die 17-Zoll-Räder Rockstar II und Reifen mit extra hohem Offroad-Profil. Der Radstand der Studie beträgt 2.788 Millimeter. Angetrieben wird der MOUNTIAQ von einem leistungsstarken 2,0-TSI-Benzinmotor mit 140 kW (190 PS).

Der SKODA MOUNTIAQ zieht mit seiner spektakulären Karosserie, dem hochgezogenen Ansaugrohr, einer Lichtleiste auf dem Dach sowie einer Seilwinde und einem Rammschutzbügel an der Front sofort alle Blicke auf sich. Der speziell von den Azubis entworfene Lack in der Farbe Orange Sunset passt hervorragend zum spektakulären Auftritt. Weitere Highlights des Azubi Cars 2019 sind die beleuchtete Ladefläche und das darunter versteckte Staufach.

Der leuchtende Farbton des Lacks setzt sich im orange-schwarzen Innenraum mit Lederausstattung fort. Wie bei den vorangegangenen Azubi Cars zeigen die Nachwuchskräfte auch beim MOUNTIAQ mit überraschenden Details ihre Kreativität und ihr Können – beispielsweise mit dem beleuchteten Kühlergrill.

Seit 2014 ermöglicht es die über 90 Jahre alte SKODA Berufsschule besonders talentierten Lehrlingen, ein eigenes Fahrzeug zu entwerfen und auf die Räder zu stellen. SKODA profitiert während des Projektes vom Feedback und den Ideen der angehenden Fachkräfte und nach der Lehrzeit von exzellent ausgebildeten Mitarbeitern. Jedem der Auszubildenden an der SKODA Berufsschule wird nach seiner Lehrzeit eine Stelle bei SKODA angeboten.

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

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Grundstein für eine gelungene Zukunft / 308 Studierende der ersten Generation durchlaufen erfolgreich die Förderung des Studienkompass

27.05.2019 – 15:51

Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)

Berlin (ots)

Feierlich wurden am Wochenende die diesjährigen 308 Absolventinnen und Absolventen des Studienkompass verabschiedet. Seit 2016 hat sie das bundesweite, gemeinnützige Programm auf ihrem Weg ins Studium, das sie alle als Erste in ihren Familien aufgenommen haben, gefördert und intensiv begleitet. Bei der Deutsche Bank AG in Frankfurt gratulierten die Studienkompass-Partner den Studierenden aus 15 Regionalgruppen zur erfolgten Grundsteinlegung für eine gelungene Zukunft.

Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, entscheiden sich immer noch viel seltener für ein Studium als Kinder aus Akademikerfamilien. Der Nationale Bildungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz zeigt: Von 100 Akademikerkindern studieren 79, von 100 Kindern aus Familien ohne akademischen Hintergrund schaffen nur 24 den Sprung an die Hochschule.

Hier setzt der Studienkompass an, der sich seit mehr als zehn Jahren für Chancengerechtigkeit stark macht und junge Menschen aus nichtakademischen Familien fördert. Bereits zwei Jahre vor dem Abitur werden sie in das Programm aufgenommen und auch im ersten Jahr an der Hochschule begleitet. Mit der frühzeitigen und kontinuierlichen Förderung unterstützt der Studienkompass die Teilnehmenden darin, ihre individuellen Talente zu erkennen und zu den Stärken und Interessen passende Studien- und Berufswege zu finden. Und das mit großem Erfolg: Über 95 Prozent der Teilnehmenden, die das Abitur erworben haben, studieren oder planen diesen Schritt in naher Zukunft. Die Studienabbrecherquote der Geförderten liegt bei unter fünf Prozent. Mehr als 90 Prozent der Ehemaligen geben an, ihren Wunschstudienplatz gefunden zu haben.

“Häufig sind sich Jugendliche gar nicht bewusst, wo ihre Talente liegen oder welche Möglichkeiten ihnen nach dem Abitur offen stehen. Mit dem Studienkompass können wir ihnen verschiedene Wege aufzeigen und sie bestärken, auf ihr Können zu vertrauen und selbstbewusst mit einem Studium zu beginnen. Ein erster wichtiger Schritt für den weiteren Lebensweg”, so Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleiter Schülerförderung (Vors.) der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).

Über den Studienkompass

Das Förderprogramm unterstützt bundesweit aktuell rund 1.200 Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums. Über 2.600 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. Mehr als 95 Prozent der Geförderten nehmen ein Studium auf. Die hohe Wirksamkeit belegt auch eine wissenschaftliche, unabhängige Evaluation des Programms, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2007 bis 2014 gefördert wurde.

Der Studienkompass ist eine Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Partner angeschlossen. Hauptförderer sind die Karl Schlecht Stiftung, die aqtivator gGmbH und die aim – Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken.

Förderer des Studienkompass sind: Heinz Nixdorf Stiftung, Familie Grieshaber, Bürgerstiftung Wolfsburg, Karin Schöpf Stiftung, Dr. Egon und Hildegard Diener-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, S&P Family Office, Unternehmensverbände im Lande Bremen und weitere.

Weitere Förderer seit 2007: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., EWE AG, Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, Hans Hermann Voss-Stiftung, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, NORDMETALL-Stiftung, RATIONAL AG, Roche Diagnostics GmbH, Bürgerstiftung Braunschweig, Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek.

Mehr Informationen unter www.studienkompass.de

Pressekontakt:

Meike Ullrich, Bereichsleitung Kommunikation, Stiftung der Deutschen
Wirtschaft gGmbH, Spreeufer 5, 10178 Berlin Tel.: 030 278906-74,
E-Mail: m.ullrich@sdw.org

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REC Group gibt Minuten nach offizieller Vorstellung seiner bahnbrechenden Alpha Serie erste Bestellungen bekannt

27.05.2019 – 14:31

REC Solar GmbH

München (ots/PRNewswire)

Die REC Group, die führende europäische Marke von Photovoltaik-Modulen, hat bereits erste Bestellungen für seine neuen Hochleistungs-Module der bahnbrechenden Alpha Serie abgeschlossen. Die REC Alpha Serie ist dank ihrer branchenführenden Leistung von bis zu 380 Wattpeak (Wp) das leistungsstärkste 60-Zellen-Solarmodul der Welt. Die ersten Bestellungen – mit einem Gesamtvolumen von 4,3 MW – kamen aus der ganzen Welt: von Australien über Europa bis nach Hawaii in den USA.

Das neue Modul wurde von Steve O’Neil, CEO von REC Group, und dem CTO Shankar G. Sridhara am 15. Mai auf der Intersolar Europe offiziell vorgestellte und erzielte bereits in seinen ersten Stunden ein beträchtliches Bestellvolumen von 4,3 MW. Steve O’Neil ist stolz auf diesen frühen Erfolg: “Mit Alpha hat REC ein Solarmodul entwickelt, das eine “Win-Win-Win”-Chance bieten wird: für uns, unsere Partner und Solarexperten sowie für Haushalte und Unternehmen, die der kommenden Generation ein Erbe an nachhaltiger Energie hinterlassen wollen. Angesichts dieser so rasch erfolgten Verkaufsabschlüsse ist das neue Modul auf bestem Weg, diese Ziele zu erfüllen.”

Die Alpha Serie bietet die weltweit höchste Leistung bei einem 60-Zellen-Modul und ermöglicht so über 20 % mehr Energiegewinn auf derselben Fläche und mit derselben Anzahl von 300-Wp-Modulen im Vergleich. Das ist ein wichtiger Aspekt für Solarinstallationen mit begrenztem Platzangebot, wie bei Dachanlagen. Die Basis für das neue Modul sind 120 halbierte Heterojunctionzellen (HJT) und eine fortschrittliche Verbindungstechnologie, entwickelt von führenden Ingenieuren aus Deutschland und Singapur. In der HJT-Technologie vereint REC die Vorteile kristalliner Silizium-Solarzellen mit denen von Dünnschicht-Technologien und steigert dadurch deutlich die Effizienz und den Energieertrag selbst bei hohen Temperaturen.

Die Vorreiter-Kunden der Alpha Solarmodule hatten sich schnell entschieden und unterzeichneten feierlich gemeinsam ein Alpha-Modul auf der Intersolar Europe. Damit gaben sie den Startschuss für eine erfolgversprechende Karriere dieser jüngsten bahnbrechenden Innovation der REC Group.

Die ersten Kunden der REC Alpha Serie:

- BayWa r.e. Solar Systems Pty Ltd, Australien 
- BayWa r.e. Solar Energy System GmbH, Deutschland 
- Carbomat NV, Niederlande 
- EWS GmbH & Co. KG, Deutschland 
- Inter-Island Solar Supply, Hawaii, USA 
- KDI Solar, Frankreich 
- Krannich Solar GmbH & Co. KG, Deutschland 
- Sol Distribution Pty Ltd, Australien 
- Sonepar Italia S.p.a., Italien 
- Taspac Energy Pty Ltd, Neuseeland 

Über REC Group:

Seit seiner Gründung 1996 in Norwegen hat sich REC zu einem führenden, integrierten Unternehmen für Solarenergie entwickelt. Durch seine eigene vertikal integrierte Fertigung von Silizium über Wafer und Zellen bis hin zu hochwertigen Solarmodulen und sogar Komplettlösungen, bietet REC eine verlässliche Quelle für saubere Energie weltweit. REC ist bekannt für seine hohe Produktqualität, welche durch die niedrigsten Reklamationsraten der gesamten Industrie bestätigt wird. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Norwegen sowie operativen Geschäftssitz in Singapur und gehört zu Bluestar Elkem. Mit 2.000 Mitarbeitern weltweit produziert REC Qualitätsmodule mit einer Kapazität von 1,5 GW jährlich.

Mehr Informationen unter recgroup.com oder
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/rec_/  
Twitter: https://twitter.com/RECGroupMedia   
Facebook: https://www.facebook.com/RECGroupSolar/  
Agnieszka SchulzeHead of       REC Solar EMEA             
Global PR, REC GroupTel.: +49  GmbHLeopoldstraße 17580804 
89 4 42 38 59 39E-Mail:        München,                   
agnieszka.schulze@recgroup.com DeutschlandGeschäftsführer:
                               Cemil SeberAmtsgericht:    
                               München HRB 180306Ust.-ID: 
                               DE266243545                 

Pressekontakt:

Logo: https://mma.prnewswire.com/media/893047/REC_Logo.jpg
Photo: https://mma.prnewswire.com/media/893046/REC_Alpha_Launch.jpg

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YIT SETZT AUF UMWELTTECHNIK

YIT SETZT AUF UMWELTTECHNIK

Die aktuellen Energiestandards gelten auch für Büros und Einkaufszentren, es wird auf Umwelttechnik gesetzt. Das führt mitunter zu kuriosen Problemen.

Frostig pfeift der Ostwind den Hunderten Bauarbeitern um die Ohren, die derzeit im Norden Helsinkis auf Finnlands größter Baustelle ein Shopping-Center mit 250 Läden samt Büros, Wohnungen und einem Hotel errichten. Noch stehen die Betonwände nackt da, laufend schaffen Lkw Material ins Innere des riesigen Rohbaus. Doch schon im Herbst 2019 soll Tripla, so der Name des Ensembles, eröffnet werden. Wichtigster Finanzier ist der EU-Fonds für Strategische Investitionen (EFSI). Die EU engagiert sich vor allem deshalb hier, weil der Bauherr, der finnische Projektentwickler YIT, Tripla zum Musterbeispiel für energieeffiziente Handels- und Büroimmobilien machen will.

YIT setzt auf allerlei Umwelttechnik, um den Energiebedarf gering zu halten – auf ein komplexes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zum Beispiel, auf besonders effiziente Kälteanlagen oder eine sensorbasierte LED-Beleuchtung. Beheizt wird das Gebäude mit Fernwärme. „Tripla wird mit deutlich weniger Primärenergie auskommen, als es das neue finnische Energieeffizienz-Gesetz verlangt“, erklärt YIT-Energieexperte Tommi Kokkonen.

ES GEHT NICHT NUR UM DIE KOSTEN, SONDERN AUCH UM DIE UMSETZBARKEIT DER UMWELTTECHNIK

Anders als Deutschland hat Finnland mit seinen Effizienzvorgaben bereits eine entsprechende EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Die EU verlangt, dass sämtliche Neubauten – Wohnhäuser genauso wie Büro-, Handels- oder Gewerbeimmobilien – ab 2021 als Niedrigstenergiegebäude ausgeführt werden. Für öffentliche Gebäude gilt dies bereits ab 2019. Doch die Definition des Niedrigstenergie-Niveaus hat die Union den Mitgliedsländern überlassen.

In Deutschland streiten Immobilienverbände und Klimaschützer schon seit Jahren, wie dieser Standard aussehen soll: Genügt die derzeit gültige, Anfang 2016 in Kraft getretene Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV), um der Forderung der EU gerecht zu werden? Müssen die Vorgaben der EnEV verschärft werden? Können sie gar gelockert werden? Oder brauchen wir einen ganz neuen Ansatz im Ordnungsrecht?

Umwelttechnik

Besonders starke Kritik an höheren Standards kommt aus der Wohnungswirtschaft. Schon die EnEV 2016 halten Verbände wie der GdW für übermäßig anspruchsvoll. Der dringend benötigte Neubau von Wohnraum werde damit verteuert, so der GdW. Und auch die Entwickler von Handels-, Büro- und Gewerbeimmobilien sind alles andere als glücklich mit der letzten Verschärfung der EnEV. „Die Baukosten sind dadurch gestiegen, ohne dass dem entsprechende Einsparungen bei Energieverbrauch und -kosten gegenüber stehen“, erklärt Maria Hill, Vorsitzende des Ausschusses für Energie und Gebäudetechnik beim Immobiliendachverband ZIA sowie Director Sustainability beim Shopping-Center-Spezialisten ECE.

Doch die Kosten seien bei Nicht-Wohngebäuden gar nicht mal das größte Problem. „Was uns noch mehr bewegt, ist die technische Machbarkeit“, sagt Hill. Was etwa die Dämmung betrifft, sei man längst an einem Limit angelangt. „Bei Einkaufszentren zum Beispiel hat es gar keinen Sinn, stärker zu dämmen, da die Besucher und auch die Beleuchtung viel Wärme abgeben, die dann weggekühlt werden muss“, erklärt die Expertin. Eine weitere Verschärfung der Vorgaben würde es zudem praktisch unmöglich machen, Neubauten mit Erdgas zu beheizen, da der Brennstoff bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs vergleichsweise schlecht abschneidet.

Sie suchen ein Business-Center oder Coworking-Space auf Miete? Matchoffice.de bietet Ihnen eine Vielzahl an attraktiven Objekten in München und Umgebung!

Bei uns erfahren Sie alles über die aktuellsten Bürokonzepte sowie die neuesten Bürotrends.

Kontakt
BÜRO & GEWERBERÄUME
Sophia Mathiesen
Fischertwiete 2
20095 Hamburg
(+49) 040 – 32 00 54 29
Sophia@matchoffice.com
https://buero-gewerberaeume.de/

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Lebensmittelkennzeichnung: Nach der Ampel kommt jetzt Nutri-Score

Lebensmittelkennzeichnung: Nach der Ampel kommt jetzt Nutri-Score

Schoko-Müsli, Fruchtjoghurt, Vollwertkeks & Co.: Gesunde Snacks oder Zuckerbombe? Für Verbraucher auf den ersten Blick schwer erkennbar. Daher fordern Verbraucherschützer seit langem eine Lebensmittelampel, die leicht verständlich zeigt, welche Nährwerte ein Produkt enthält. Ebenso lange wehrt sich der Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gegen die Einführung der Lebensmittelampel. Dass es den Lobbyisten der BVE dabei allein um das Wohl der Verbraucher geht, darf allerdings bezweifelt werden. ARAG Experten über das Für und Wider der Lebensmittelampel und die Alternativen.

Was kann eine Lebensmittelampel?

Den Kunden im Supermarkt ist es kaum möglich, auf den ersten Blick den Zucker- oder Fettgehalt von Produkten zu vergleichen. Die EU-weit gesetzlich vorgeschriebenen Nährwertangaben reichen durchschnittlich informierten Verbrauchern kaum, um Kaufentscheidungen zu treffen.

Die Nährwerttabellen mit Angaben zu Fett, Salz oder Kohlenhydraten finden sich in der Regel versteckt im Kleingedruckten auf der Rückseite der Verpackung. Auf der Verpackungsvorderseite dagegen stehen, werblich hervorgehoben, verwirrende Prozentangaben und irreführende Portionsgrößen, um selbst die größte Zuckerbombe wie eine ausgewogene Zwischenmahlzeit wirken zu lassen. Die derzeitig üblichen Nährwertangaben tragen damit dazu bei, dass Fehlernährung weit verbreitet ist – und immer mehr Verbraucher an Übergewicht und sogar Fettleibigkeit leiden. Studien belegen hingegen, dass farbliche Nährwertkennzeichnungen auch für eilige Kunden und weniger informierte Verbraucher am verständlichsten sind und dazu beitragen können, die Ernährung gesünder zu gestalten. Ärzteverbände und Krankenkassen haben sich ebenso für eine Ampel-Kennzeichnung ausgesprochen wie Verbraucherorganisationen und die OECD.

Warum gibt es keine Lebensmittelampel?

Der Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) sieht in einer Klassifizierung der Lebensmittel in Rot (ungesund), Gelb (eingeschränkt empfehlenswert) und Grün (gesund und ausgewogen) eine unzulässige Vereinfachung. Das ist auch sicherlich richtig. Doch diese Vereinfachung soll laut ARAG Experten nur als erste grobe Entscheidungshilfe gelten. Als die EU-Verordnung zur Lebensmittelkennzeichnung ausgehandelt wurde, haben sich die europäischen Politiker – nicht zuletzt unter dem Druck der Lebensmittelindustrie – jedoch gegen eine verpflichtende, standardisierte Farbkennzeichnung ausgesprochen. Die Lebensmittelampel war vom Tisch.

Nutri-Score: Freiwillige Einführung!

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzte nach dem europaweiten Aus für die Lebensmittelampel einmal mehr auf freiwillige Kennzeichnungen der Industrie – weitgehend ohne Erfolg. Doch nun kommt Bewegung in die alte Diskussion. Schon seit Beginn des Jahres hat ein großer französischer Milchproduktehersteller seine sämtlichen Artikel mit einer Farbkennzeichnung in deutschen Supermarktregalen liegen. Anders als bei der Ampel mit nur drei Kategorien (Rot, Gelb, Grün) weist die freiwillige Nährwertkennzeichnung namens Nutri-Score aus Frankreich fünf Kategorien (A, B, C, D, E) auf. Das System berücksichtigt einerseits den Gehalt an Kalorien, Zucker, Fett und Salz und andererseits empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe, Proteine, Früchte oder Gemüse. Diese Werte werden zu einem Gesamtwert zusammengerechnet. Nutri-Score wurde im Oktober 2017 in Frankreich als freiwillige Nährwertkennzeichnung eingeführt und wurde von den französischen Verbrauchern als das am leichtesten erkennbare und am besten verständliche System bewertet. Das hat weitreichende Auswirkungen: So zieht ein führender deutscher Hersteller von Tiefkühlkost jetzt mit und kennzeichnet seine Produkte ebenfalls mit den neuen Logos.

Wie geht es weiter?

Bleibt es bei ein paar Vorzeigeunternehmen, die ihre Produkte freiwillig kennzeichnen? Ein wirklicher Vergleich des Lebensmittelangebotes bleibt dann für Kunden genauso schwierig wie bisher. Laut ARAG Experten soll allerdings zur Zukunft solcher Kennzeichnungen bis zum Sommer ein Modell auf dem Tisch sein, das den Nährwertgehalt „gegebenenfalls vereinfacht visualisiert“. So haben es Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hat schon Vorschläge in Aussicht gestellt, macht aber auch kein Hehl aus ihrer Skepsis gegen „vereinfachte“ Kennzeichnungen mit den Ampelfarben.

Weitere interessante Informationen unter:

https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Deutscher Mittelstands-Bund (DMB): Europawahlergebnis ist ein Weckruf für nachhaltige Wirtschaftspolitik

27. Mai 2019 – Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) zieht eine erste Bilanz zum Ergebnis der Europawahl. Der Mittelstand blickt mit Sorge auf die zunehmende politische Fragmentierung im Europäischen Parlament. Für die europafreundlichen Parteien der Mitte gilt es in Zukunft pragmatische Sachkoalitionen zu schließen. Insbesondere das deutsche Wahlergebnis zeigt, dass eine nachhaltige Wirtschaftspolitik dabei ganz oben auf der politischen Agenda des Europaparlamentes stehen muss. Dem europäischen Mittelstand kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen 99,8 Prozent aller europäischen Unternehmen dar – ihre wirtschaftliche Bedeutung für Innovationen, Wettbewerb und Arbeitsplätze ist in den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) unumstritten. Die Arbeit der europäischen Institutionen hat einen beständig wachsenden Einfluss auf die fast 23 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen in Europa – von A wie Agrarpolitik bis W wie Währungsunion fällt inzwischen ein Gros wirtschaftlicher Regulierung in den Zuständigkeitsbereich der EU.

Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB), fasst das europäische Wahlergebnis wie folgt zusammen: „Die europäischen Wählerinnen und Wähler haben für ein mehr an Unübersichtlichkeit und ein weniger an weiter-so-wie-bisher gestimmt.“ Die europafreundlichen Parteien der Mitte werden sich daher künftig vermehrt auf unkonventionelle, themenzentrierte Koalitionsformate einstellen müssen. Tenbieg warnt, dass trotz der neuen, „schwierigen europäischen Mehrheitsverhältnisse der Mittelstand nicht aus dem wirtschaftspolitischen Fokus rücken darf.“

Einen klaren Wählerauftrag kann Tenbieg weder auf nationaler noch auf europäischer Ebene erkennen. Dafür haben die die Unionsparteien und die Europäische Volkspartei (EVP) – Objektiv Wahlsieger in Deutschland und im Europäischen Parlament – ein insgesamt zu enttäuschendes Ergebnis eingefahren. Vielmehr sind die zusammengehörigen Themen „Klimaschutz“ und „Nachhaltigkeit“ die großen Gewinner der Europawahl.

Tenbieg fordert deshalb: „eine ökologische, soziale, ethisch und ökonomisch sinnvolle Wirtschaftspolitik funktioniert nur und ausschließlich mit den vielen kleinen und mittleren Unternehmen in Europa.“ Die europäischen Abgeordneten und Fraktionen werden sich daher künftig auch daran messen lassen müssen, wie gut sie die Themen Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit austarieren.

Weitere Informationen erhalten interessierte Leser und Leserinnen auf der DMB-Website: www.mittelstandsbund.de/politik/europawahl-2019

In Kürze

– Europawahlergebnis ist ein Weckruf für nachhaltige Wirtschaftspolitik

– „Die europäischen Wählerinnen und Wähler haben für ein mehr an Unübersichtlichkeit und ein weniger an weiter-so-wie-bisher gestimmt.“

– Trotz der neuen, „schwierigen europäischen Mehrheitsverhältnisse [darf] der Mittelstand nicht aus dem wirtschaftspolitischen Fokus rücken.“

– Tenbieg fordert: „eine ökologische, soziale, ethisch und ökonomisch sinnvolle Wirtschaftspolitik funktioniert nur und ausschließlich mit den vielen kleinen und mittleren Unternehmen in Europa.“

Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) e.V. ist der Bundesverband für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland. Der DMB wurde 1982 gegründet und sitzt in Düsseldorf. Unter dem Leitspruch „Wir machen uns für kleine und mittelständische Unternehmen stark!“ vertritt der DMB die Interessen seiner rund 15.000 Mitgliedsunternehmen mit über 500.000 Beschäftigten. Damit gehört der DMB mit seinem exzellenten Netzwerk in Wirtschaft und Politik zu den größten unabhängigen Interessen- und Wirtschaftsverbänden in Deutschland. Als dienstleistungsstarker Verband bietet der DMB seinen Mitgliedsunternehmen eine Vielzahl an Mehrwert- und Service-Leistungen, einen umfangreichen Informationsdienst für die Unternehmenspraxis sowie attraktive Rahmenverträge mit führenden Konzernen. Politische Hintergrundinformationen und themenbezogene Kompetenzcenter runden das Verbandsangebot ab. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstandsbund.de .

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