Kündigungsfrist gegenüber Handelsvertretern möglicherweise unverhältnismäßig – Handelsrecht

Kündigungsfrist gegenüber Handelsvertretern möglicherweise unverhältnismäßig – Handelsrecht

Kündigungsfrist gegenüber Handelsvertretern möglicherweise unverhältnismäßig - Handelsrecht

GRP Rainer LLP

http://www.grprainer.com/Handelsrecht.html Kündigungsfrist gegenüber Handelsvertretern möglicherweise unverhältnismäßig – HandelsrechtEine in Formularbestimmungen vereinbarte Kündigungsfrist für den Handelsvertreter kann unter Umständen unverhältnismäßig sein.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart www.grprainer.com führen aus: Mit Urteil vom 21.03.2013 (Az. VII ZR 224/12) hat der Bundesgerichtshof (BGH) zur Unverhältnismäßigkeit einer Kündigungsfrist gegenüber Handelsvertretern Stellung genommen. Danach soll eine gegenüber einem Handelsvertreter im Nebenberuf verwendete Formularbestimmung, nach der die Vertragskündigung nach einer Vertragslaufzeit von drei Jahren allein unter Einhaltung einer Frist von zwölf Monaten auf das Ende eines Kalenderjahres zulässig sein soll, wegen unangemessener Benachteiligung unwirksam sein. Eine solche Klausel halte schon der Inhaltskontrolle nach Maßgabe von § 307 Abs. 1 BGB nicht stand. Denn der Handelsvertreter werde durch eine solche Klausel entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt.

Der BGH ist der Auffassung, dass für das nebenberufliche Handelsvertreterverhältnis auch andere Grundsätze gelten müssten, als für ein hauptberufliches Handelsvertreterverhältnis. Dieses müsste schneller beendet werden können, als das hauptberufliche Handelsvertreterverhältnis. Für die Sicherung der Existenz des Handelsvertreters soll es erforderlich sein, das der Handelsvertreter, der in dem Handelsvertreterverhältnis zunächst lediglich nebenberuflich tätig werde, nicht daran gehindert werden soll, ein Handelsvertreterverhältnis als Hauptberuf bei einem konkurrierenden Unternehmen anzunehmen.

Handelsvertreter ist, wer ein selbständiges Handelsgewerbe mit eigenem Unternehmensrisiko betreibt, ständig vertraglich verpflichtet ist, für andere Unternehmer Geschäfte zu vermitteln oder abzuschließen und dieses in fremdem Namen und auf fremde Rechnung unternimmt. Während des Vertragsverhältnisses steht dem Handelsvertreter ein gesetzlicher Provisionsanspruch für alle Geschäftsabschlüsse zu, die auf seine Tätigkeit zurückzuführen sind. Nach der Beendigung eines Handelsvertretervertrages hat der Handelsvertreter zudem einen gesetzlich geregelten Ausgleichsanspruch gegen den Unternehmer, sofern dieser auch nach Vertragsbeendigung von den Geschäftsbeziehungen profitiert, die der Handelsvertreter während der Vertragslaufzeit angeworben hat.

Handelsvertreter oder Personen, die mit einem Handelsvertreter zusammenarbeiten wollen, sollten sich frühzeitig von einem im Handelsrecht tätigen Rechtsanwalt beraten lassen.

Ein im Handelsrecht versierter Rechtsanwalt kann insbesondere dabei behilflich sein, Ausgleichs- und Provisionsansprüche von Handelsvertretern geltend zu machen, oder im Hinblick auf die Möglichkeiten der Beendigung eines Handelsvertretervertrages für den Einzelfall umfassend beraten.

http://www.grprainer.com/Handelsrecht.html

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater www.grprainer.com ist eine überregionale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg, Stuttgart und London berät die Kanzlei im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und Gesellschaftsrecht. Zu den Mandanten gehören Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, Verbände, Freiberufler und Privatpersonen.

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Impermissibility of unfounded time-limitation even when longer than three years since restriction – Employment law

Impermissibility of unfounded time-limitation even when longer than three years since restriction – Employment law

Impermissibility of unfounded time-limitation even when longer than three years since restriction - Employment law

GRP Rainer LLP

http://www.grprainer.com/en/Employment-Law.html The unfounded restriction of an employment relationship is impermissible even when it is longer than three years since the time-limitation.

GRP Rainer Lawyers and Tax Advisors in Cologne, Berlin, Bonn, Bremen, Dusseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hanover, Munich, Nuremberg, Stuttgart and London www.grprainer.com/en conclude: The Regional Labour Court (LAG) of Baden-Württemberg had to rule on a case in which the claimant opposed the time-limitation vis-à-vis his last employment contract. The claimant was employed at a company in the metalworking and electronics industry. He had restricted employment contracts from August 27, 2007 until November 30, 2007 and again from February 1, 2011 until June 30, 2011, which was extended until May 31, 2012 and once again until January 1, 2013. The LAG ruled in its judgment of September 26, 2013 (Az.: 6 Sa 28/13), that the unfounded restriction on an employment relationship should be impermissible even when it has been longer than three years since the time-limitation.

In doing so, the LAG deviated from the prior jurisprudence of the Federal Labour Court (BAG).The LAG took the view that the BAG had exceeded in particular the boundaries of judicial legal development with its previous case law. The LAG allowed the appeal.

An employment contract is a mutual agreement between the employer and the employee. The employment contract represents the foundation of every employment relationship and can vary in its design taking into account statutory or internal company specifications. If the employment contract contains clauses which do not conform to the statutory minimum, this can result in the nullity of the contract.

Within the framework an employment contract, both primary and secondary obligations of the employee can be regulated. Although both parties generally have the possibility to negotiate with respect to the terms of the contract, these are frequently predetermined by the employer. This also applies to a time-limitation on the employment contract.

Legal disputes can therefore arise quickly with an employment contract. The enforcement of any claims can be especially difficult. With an employment contract it comes down to the details. A lawyer versed in the field of labour law can draw-up watertight employment contracts. With a sense for economic solutions and legal detail, he can even examine existing employment contracts.

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